Beschreibung der Studie

Brüche des Oberarmkopfes mit geringer Knochenqualität oder osteoporotischer Knochenstruktur bieten die Schwierigkeit einer sicheren und stabilen Verankerung des Fixationsmaterials im Knochen. Dies kann zu einem Fixationsversagen mit Ausbrechen der Schrauben aus dem Knochen führen. Durch das Einspritzen von Zement über die eingebrachten Schrauben (Augmentation) kann die Stabilität der Fixation erhöht und die Verankerung im Knochen geringer Dichte verbessert werden. Während dies am Modell bereits nachgewiesen ist, gilt es in dieser Studie die klinischen Ergebnisse bei Patienten mit solch einer Versorgung zu evaluieren.

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Studiendetails

Studienziel Nach 3 Monaten: Beurteilung der Kurzzeitergebnisse bezüglich Therapieversagen, Komplikationen und klinischem Befund. Dies erfolgt anhand einer Verlaufsanamnese, klinischen Untersuchung, Constant-Score, alterskorrigiertem Constant-Score nach Katholik, Simple-Shoulder-Score und Subjective Shoulder Value.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 35
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Friederikenstift Hannover, Abteilung Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Operationsindikation einer proximale Humerusfraktur mit Versorgung mittels Carbon-PEEK Platte, ausreichende Patienten-Compliance, Vorliegen der unterschiebenen Studieneinverständiserklärung nach mündlicher und schriftlicher Aufklärung.

Ausschlusskriterien

  • Vorbestehende Krankheiten, welche die Beweglichkeit oder Kraft im Schultergelenk
  • beeinträchtigen, Voroperationen der betroffenen Schulter, eine Immunsuppressive Therapie,
  • Drogen oder Alkoholkonsum, ein fehlendes Patienteneinverständnis, mangelnde Compliance oder legale Inkompetenz.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Oberarmbruch-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Proximale Humerusfrakturen mit Dislokation können bei entsprechender OP-Indikation offen reponiert und mittels Plattenosteosynthese intern fixiert werden. Bei geringer Knochenqualität oder osteoporotischer Konchenstruktur kann die fehlende Stabilität zu einem Fixationsversagen mit sekundärer Schraubenperforation führen. Biomechanische Studien konnten zeigen, dass das Einspritzen von Zement über die eingebrachten Schrauben (Augmentation) die Stabilität der Fixation erhöht und damit die Verankerung im Knochen geringer Dichte verbessert. Ziel dieser Studie ist es, klinische Ergebnisse nach Zementaugmentation am proximalen Humerus zu sammeln und evaulieren.

Quelle

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