Beschreibung der Studie

Zahlreiche Langzeituntersuchungen belegen, dass dentale Implantate als sichere Methode zum Ersatz fehlender Zähne und als Basis für herausnehmbaren oder festsitzenden Zahnersatz durchgesetzt haben. Eine besondere Herausforderung der Neuversorgung der betroffenen Patienten stellt dabei häufig die unterschiedlich ausgeprägte Atrophie der unbezahnten Kieferregionen dar. Aufgrund resorptiver Vorgänge nach Zahnverlust verringert sich die Größe der Kiefer in vertikaler und horizontaler Dimension. Augmentative Verfahren mit autologen Knochentransplantaten haben sich zur Verbesserung der knöchernen Ausgangssituation als Standardverfahren etabliert. Man weiß aber um den Nachteil der zeitbedingten Resorption und der Morbidität der Entnahmestelle. Knochenersatzmaterialien verschiedenster Herkunft werden daher seit Jahren eingesetzt. Die meisten Ersatzmaterialien liegen bis dato in Granulatform vor und ermöglichen die Auffüllung dreiwandiger Defekte. Das zu untersuchende Material ist ein xenogener Block, der durch diese Applikationsform bearbeitbar ist, mit Osteosyntheseschrauben fixierbar ist und somit auch zur Deckung zweiwandiger Defekte eingesetzt werden kann. Bis dato war das nur den autologen Blöcken vorbehalten. Im Rahmen dieser Studie soll der Einsatz des Knochenblockaugmentats im Zusammenhang mit der Implantatsinsertion untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel Visuelle Beurteilung der Möglichkeit, nach 6 montaiger Heilungszeit ein Zahnimplantat zu setzen
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Geistlich Pharma AG

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Notwendigkeit zur horizontalen Kieferkammaugmentation

Ausschlusskriterien

  • Allgemeine Kontraindikationen für Oralchirurgie,
  • Erkrankungen oder Einnahme von Medikamenten, die einen Einfluss auf Knochenstoffwechsel oder Wundheilung haben,
  • Schwangerschaft und Stillzeit, Teilnahme an anderen klinischen Studien

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

PMCF Studie nach § 23b MPG mit akzeptierten Standardverfahren zur horizontalen Kieferkammaugmentation Unter Lokalanästhesie werden bei den Patienten mit Alveolarkammatrophie die laterale Augmentation des Ober-und/oder Unterkiefers mittels eines Blocktransplantates (Geistlich Bio-Graft) durchgeführt. Die Fixation des Knochenblocks erfolgt durch Osteosyntheseschrauben. Die klinischen Kontrollen erfolgen nach 2, 4, 13, 26, 28, 39, 41, 44 and 70 Wochen.

Quelle

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