Beschreibung der Studie

In einer prospektiv randomisierten Studie wird eine neue Operationstechnik der Refixierung des Einwärtsdrehmuskels (M. pronator quadratus (PQ)) bei der Verplattung körperferner Speichenbrüche mit der herkömmlichen Operationstechnik verglichen

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Studiendetails

Studienziel Endpunkt der Studie: Jeweils 17 Patienten in der Beobachtungs- und in der Kontrollgruppe mit klinischer und sonographischer Nachuntersuchung jeweils 1 Jahr nach Intervention Zielkriterium: Integrität M. pronator quadratus Messverfahren: Messung der Handgelenksbeweglichkeit nach der Neutral-Null-Methode (Streckung/Beugung; Ellen-/Speichenseitneigung; Unterarmeinwärts-/Unterarmauswärtsdrehung); Messung der Griffkraft; Messung der Unterarmeinwärtsdrehkraft (als Vergleich für die Messungen dient jeweils die gesunde Gegenseite); Sonographie des Handgelenks zur Überprüfung der Integrität des PQ und Nachweis von möglichen Sehnenirritationen, -arrosionen oder -rupturen. Weiterhin werden der DASH (Disabilities of the Arm, Shoulder and Hand) und der Mayo Wrist Score bestimmt.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 34
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Elbe Klinikum Stade

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einschlusskriterien: Alle Patienten im Alter zwischen 18 und 90 Jahren mit einer einfachen extra- oder intraartikulären distalen Radiusfraktur;

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, komplexe distale Radiusfrakturen, bei denen ggf. neben der palmaren Platte noch weitere Osteosynthesematerialien zur Anwendung kommen oder bei denen zusätzliche Zugänge notwendig sind, Patienten mit weiteren Verletzungen zusätzlich zur distalen Radiusfraktur sowie am betroffenen distalen Radius voroperierte Patienten;

Adressen und Kontakt

Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Köln

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Klinik Unfallchirurgie und Orthopädie, Stade

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Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Distale Radiusfrakturen werden heute in der Regel mit einer palmaren Plattenosteosynthese über einen radio-palmaren Zugang zwischen A. radialis und M. flexor carpi radialis Sehne versorgt. Um die Fraktur darstellen zu können, ist eine Ablösung des M. pronator quadratus (PQ) vom Radius notwendig. Diese erfolgt an der radialen Radiuskante oder transmuskulär. Eine Refixierung des PQ ist auf Grund der Konsistenz des Muskelgewebes und fehlenden stabilen Muskelfaszie meistens nicht oder nur unzureichend möglich. Viele Operateure verzichten daher auf eine Refixierung des PQ. Die Ergebnisse mit und ohne Refixierung des PQ werden in der Literatur kontrovers diskutiert. Eine Bedeckung der palmaren Platte mit dem PQ nach Osteosynthese einer distalen Radiusfraktur ist grundsätzlich sinnvoll, um einerseits die normale Pronationsfähigkeit des Unterarms zu erhalten und um andererseits die Beugesehnen vor einer Irritation oder gar Ruptur an der distalen Plattenkante zu schützen. Durch die verbreitete Anwendung der palmaren Plattenosteosynthese distaler Radiusfrakturen wurden und werden sekundäre Beugesehnenrupturen beobachtet. In einer ersten Studie konnten wir zeigen, dass eine bindegewebige, zum Teil muskuläre Verbindung zwischen dem distalen-radialen PQ und M. brachioradialis (BR) Ansatz besteht. Wir schlussfolgerten, dass bei der palmaren Plattenosteosynthese einer distalen Radiusfraktur der PQ unter Mitnahme eines Anteils des BR Ansatzes vermutlich stabiler, im Gegensatz zu einer Naht innerhalb des Muskels, refixiert werden kann [1]. In einer anatomischen Folgearbeit wurde von unserer Arbeitsgruppe eine neue Präparationstechnik und stabile Refixierung des PQ am BR Ansatz nach Fixierung einer palmaren Platte am distalen Radius beschrieben [2]. In einer prospektiv randomisierten Studie soll nun die Durchführbarkeit und Wertigkeit der neu beschriebenen Präparationstechnik der Ablösung des PQ unter Mitnahme eines Anteils des BR Ansatzes und die stabile Refixation nach palmarer Plattenosteosynthese distaler Radiusfrakturen klinisch überprüft werden. [1] Ries C, Maier J, Wegmann C, Zhang W, Hohendorff B, Skouras E, Müller LP, Burkhart KJ. Die topographische Beziehung des M. pronator quadratus zum Ansatz des M. brachioradialis. Implikationen für die Refixation nach palmarer Plattenosteosynthese distaler Radiusfrakturen. Z Orthop Unfall 2013;151:272-277 [2] Ries C, Surberg D, Maier J, Burkhart KJ, Müller LP, Hohendorff B. A new dissection and strong suture repair of the pronator quadratus muscle after volar plate fixation at the distal radius: a cadaver study. Under review Archives of Orthopaedic and Trauma Surgery

Quelle

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