Beschreibung der Studie

Bei thrombotischen Mikroangiopathien (TMA) kommt es zum Verschluss von kleinsten Blutgefäßen in den inneren Organen durch Blutgerinnsel. Dadurch verschlechtert sich die Durchblutung der Organe und in der Folge können schwere Organschäden, insbesondere der Niere, auftreten. Für die Entstehung einer thrombotischen Mikroangiopathie kommen verschiedene Ursachen in Frage, Infektion mit Shigatoxin-produzierenden Bakterien, unkontrollierte Aktivierung des Komplementsystems, das ein Teil des angeborenen Immunsystems ist, oder eine erhöhte Thromboseneigung aufgrund einer Störung in der Blutgerinnung. Forschungsziel ist es, festzustellen, wie häufig die unterschiedlichen Ursachen für eine thrombotische Mikroangiopathie relativ zueinander auftreten. Anhand von Blut- und Stuhluntersuchungen werden die unterschiedlichen Ursachen von einander unterschieden. Außerdem soll untersucht werden, welche Symptome und Laborwerte in Zusammenhang mit den unterschiedlichen Ursachen stehen. Dafür wird die Blut- und Stuhldiagnostik der klinischen Routine beobachtet und ausgewertet.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel relative Inzidenz STEC-HUS (hämolytisch-urämisches Syndrom durch Shigatoxin-produzierende E.coli-Serotypen), aHUS (atypisches hämolytisch-urämisches Syndrom) und TTP (thrombotisch-thrombozytopenische Purpura) durch Labormessung ADAMTS13-Aktivität und Screening nach Sgigatoxin-produzierenden Bakterien und Shigatoxin.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Alexion Pharma Germany GmbH

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Mikroangiopathische hämolytische Anämie,
  • Thrombozytopenie: Thrombozyten < 150 x 10´`9 / l oder Thrombozytenverlust > 25% innerhalb einer Woche,
  • Eines der folgenden:
  • Neurologische Symptome
  • Nierenfunktionsstörung
  • Gastrointestinale Symptome

Ausschlusskriterien

  • Plasmaintervention vor Blutabnahme,
  • Antibiotikatherapie vor Stuhlabnahme

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Blutarmut-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Primärziel: Die CESAR-Studie soll die relative Inzidenz von STEC-HUS (hämolytisch-urämisches Syndrom durch Shigatoxin-produzierende E.coli-Serotypen), aHUS (atypisches hämolytisch-urämisches Syndrom) und TTP (thrombotisch-thrombozytopenische Purpura) bestimmen. Diese drei thrombotischen Mikroangiopathien (TMA) TTP, STEC-HUS und aHUS sind klinisch nicht sicher zu unterscheiden. Zur Differenzierung bedarf es einer speziellen Labordiagnostik: Messung der Aktivität der Metalloprotease ADAMTS13 und Nachweis von STEC-Bakterien und Shigatoxin im Stuhl. Beide Analysen und ihre Ergebnisse werden ausgewertet. Die Inzidenz von STEC-HUS, aHUS und TTP bei Verdachtsfällen von thrombotischer Mikroangiopathie ist bisher nicht bekannt. Sekundärziel: Vergleich klinischer Symptome und Laborparameter zwischen Patienten mit STEC-HUS, aHUS und TTP. Bei allen drei Erkrankungen handelt es sich um lebensbedrohliche, bzw. invalidisierende Erkrankungen. Da unterschiedliche effektive Therapien vorhanden sind, die spezielle Labordiagnostik jedoch einige Zeit in Anspruch nimmt, sind weitere Erkenntnisse über die klinische Diagnostik und Inzidenz von großer klinischer Bedeutung.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: