Beschreibung der Studie

Der vorübergehende Effekt der intensivierten körperlichen Übung auf die Muskulatur bei neuromuskulären Erkrankungen bleibt weiterhin unklar. Mit der modernen Bildgebung ist eine Evaluation der Folgen der Übung auf die Mikrostruktur des Muskelgewebes und dessen Quantifizierung möglich. In dieser Studie wollen wir die Auswirkungen dieses standardisierten Trainings auf die Muskulatur analysieren. Bei 20 Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen und 20 Probanden werden vor und nach der dreitägigen Trainingsphase mittels Magnetresonanztomographie der Muskel und Blutentnahme, Parameter bestimmt und verglichen, welche eine temporäre Veränderung der Muskelstruktur anzeigen. Somit soll der vorübergehende Effekt auf die Muskelstruktur nicht-invasiv abgeklärt werden und somit das Verständnis der komplexen strukturellen Veränderungen verbessert werden.

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Studiendetails

Studienziel Erkenntnisse über den kurz- bzw. langfristigen Effekt dieses Trainings auf die Muskelstruktur der Beine. Erfassung der aktuellen Muskel Struktur mittels MRT vor und nach dem 3 tägigen Training.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Uniklinikum FreiburgMedzin PhysikRadiologie und NeuroradiologieZKJ/ Neuropädiatrie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten: Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit neuromuskulären Erkrankungen
  • Kontrollprobanden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei denen keine neuromuskuläre Erkrankung besteht oder verdächtig wird
  • Gemeinsam für beide Gruppen:
  • Alter ≥ 5 Jahre
  • freie Gehfähigkeit mindestens 10 m
  • Kooperationsfähigkeit des Patienten bei dem Training und der Magnetresonanztomographie ohne Sedierung oder Narkose
  • Einverständnis des Patienten/Kontrollprobanden und der Sorgeberechtigten

Ausschlusskriterien

  • Kontraindikationen für die Durchführung einer Magnetresonanztomographie, z.B. nicht MR-taugliche Metall-Implantate im Körper, Herzschrittmacher, Insulinpumpe, Klaustrophobie, Tragen ferromagnetischer und nicht entfernbarer Schmuckstücke, Tätowierungen oder Kosmetika (siehe auch MRT-Sicherheitsfragebogen)
  • reduzierter Allgemeinzustand, insbesondere schlechte Lungen- oder kardiale Funktion
  • Mangelnde Zustimmungsfähigkeit des Patienten im Sinne einer schweren geistigen Retardierung
  • Mangelnde Compliance
  • Frakturen in den letzten 3 Monaten
  • akute Entzündungen des Bewegungsapparates
  • akute Thrombose in den letzten 6 Monaten
  • Nieren- und Gallensteine
  • akute Hernien
  • akute Verletzungen oder Weichteilschädigungen an den Füßen
  • Zustand nach operativem Eingriff in den letzten 3 Monaten
  • Speziell für Patienten:
  • Kontrakturen, die aufgrund der Ausprägung die Durchführung der Therapie unmöglich machen
  • nderung anderer Therapien drei Monate vor oder während der Studienteilnahme
  • Speziell für Kontrollprobanden:
  • Teilnahme an regulärem intensivem Training der Beine (häufiger als 1/Woche) in den letzten 6 Monaten

Adressen und Kontakt

Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Freiburg im Breisgau

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Der vorübergehende Effekt der intensivierten körperlichen Übung auf die Muskulatur bei neuromuskulären Erkrankungen bleibt weiterhin unklar. Mit der modernen Bildgebung ist eine Evaluation der Folgen der Übung auf die Mikrostruktur des Muskelgewebes und dessen Quantifizierung möglich. In dieser Studie wollen wir die Auswirkungen dieses standardisierten Trainings auf die Muskulatur analysieren. Bei 20 Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen und 20 Probanden werden vor und nach der dreitägigen Trainingsphase mittels Magnetresonanztomographie der Muskel und Blutentnahme, Parameter bestimmt und verglichen, welche eine temporäre Veränderung der Muskelstruktur anzeigen. Somit soll der vorübergehende Effekt auf die Muskelstruktur nicht-invasiv abgeklärt werden und somit das Verständnis der komplexen strukturellen Veränderungen verbessert werden.Die Messungen finden an klinischen MR-Scannern mit Standard-Oberflächenspulen statt. Für die MRT-Messungen werden die Patienten und Kontrollprobanden in Rückenlage auf dem Patiententisch positioniert. Zur Orientierung im Körper werden anschließend Lokalizeraufnahmen mit unterschiedlichem Kontrast gefahren. Danach werden die Daten zur Fettbestimmung mit einer weiteren Gradientenechosequenz mit zwei bipolaren Auslesegradienten bei Echozeiten von TE1=2,38ms und TE2=4,76ms aufgenommen gefolgt von Sequenzen zur Relaxationszeiten- und Diffusionsmessung. Einzelne Parameter wie Gesichtsfeld (Field of View) oder Wiederholzeit werden dem individuellen Patienten angepasst. Die komplette Untersuchung dauert ca. 30 Minuten. Aus den gemessenen Daten werden mit Hilfe einer Fett-Wasser-Analyse diese Bestandteile lokalisiert für einzelne Muskeln berechnet. Des Weiteren werden für diese Bereiche die Relaxationszeiten und Diffusionswerte berechnet . Alle erhobenen Parameter werden im Vergleich vorher / nachher und in Korrelation zu den erhobenen Nicht-MR-Paramatern dargestellt.

Quelle

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