Beschreibung der Studie

Verschiedene Faktoren wie genetische Prädisposition und belastende Lebensereignisse können zur Entwicklung einer psychischen Störung beitragen. Trotz dieser und anderer Risiken gibt es resiliente Menschen, die zwar ein erhöhtes Risiko tragen, aber dennoch keine psychischen Störungen entwickeln. Indem auf der einen Seite Risikofaktoren für die Entwicklung einer psychischen Störung ermittelt werden und auf der anderen Seite protektive Faktoren erforscht werden, die deren Entstehung verhindern, soll dieses Projekt sowohl Ansätze zur Therapie als auch zur Prävention liefern. In diesem Rahmen ist die Untersuchung von Jugendlichen von äußerst großem Interesse, da sie sehr vulnerabel für die Entwicklung psychischer Störungen sind und Präventionsmaßnahmen besonders wirksam sind. Das Projekt beschäftigt sich vor allem mit der Frage, was Jugendliche auszeichnet, die trotz der oben genannten und untersuchten Risikofaktoren keine psychische Störung entwickeln. Was schützt diese Jugendlichen? Die Beantwortung dieser Frage soll einen Beitrag zur Entwicklung neuer Präventionsmaßnamen liefern.

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Studiendetails

Studienziel Vergleich resilienter und nicht-resilienter Jugendlicher, gemessen mit Trier Social Stress Test für Kinder und Montreal Imaging Stress Test.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Olympia Morata Programm (Universität Heidelberg)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Jugendliche Allgemeinbevölkerung, bei der Fragebogenstudie werden alle Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren eingeschlossen. Bei der detaillierten Studie gelten MRT-Einschlusskriterien: keine Metallteile im Körper, keine Schwangerschaft etc.

Ausschlusskriterien

  • Für die Fragebogenstudie werden alle Schüler unter 13 Jahren und über 18 Jahren ausgeschlossen. Für die detaillierte Studie werden allgemeine MRT-Ausschlusskriterien angewandt: Metallteile im Körper, Schwangerschaft etc.

Adressen und Kontakt

Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim

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Häufig gestellte Fragen

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Mit Hilfe von Faktorenmodellen und Regressionen werden aus einer großen europäischen epidemiologischen Studie (N=2100) Riskofaktoren und Resilienzfaktoren für den übermäßigen Alkoholkonsum Jugendlicher verifiziert. Diese werden in einen kurzen Fragebogen integriert, der die Verteilung der Faktoren in der lokalen Allgemeinbevölkerung aufzeigen soll (N=300). Aus dieser Stichprobe werden dann die Jugendlichen mit der stärksten Resilienz versus schwächsten Resilienz in einer detaillierten Studie untersucht. Mit neuropsychologischen und molekulargenetischen Methoden sowie funktioneller Magnetresonanztomographie werden dann die Mechanismen der Resilienz analysiert.

Quelle

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