Beschreibung der Studie

Das sogenannte Schlaf-Apnoe-Syndrom beschreibt eine Störung der Atmung während des Schlafes bei der es regelmäßig zu flacher Atmung (Hypopnoe) oder Atemstillständen (Apnoe) kommen kann. Die Auswirkungen von verschiedenen, etablierten Narkoseverfahren auf dieses Schlaf-Apnoe-Syndrom sind noch nicht hinreichend bekannt und Gegenstand dieser Studie. Wir schliessen in diese Studie Patienten ein, die sich einer elektiven Operation unterziehen und entweder ein bekanntes Schlaf-Apnoe-Syndrom haben, oder aufgrund bestimmter anatomischer und physiologischer Konstellationen ein erhöhtes Risiko dafür haben. Wir messen sowohl in der Nacht vor der Operation, als auch in der ersten Nacht nach der Operation Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung und Atmung und überwachen außerdem die Schlafstadien. Die Auswahl der zu untersuchenden Narkosemedikamente erfolgt zufällig in zwei Behandlungsgruppen. Durch diese Zuteilung entsteht nach derzeitigem Wissen keinem Patienten Vor- oder Nachteil in der Narkoseführung. Ziel der Studie ist es den Einfluss der beiden, etablierten Narkoseverfahren auf die Schwere des Schlaf-Apnoe-Syndroms zu untersuchen und zu überprüfen, ob ein Verfahren dem anderen überlegen ist.

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Studiendetails

Studienziel Veränderung des Apnoe-Hypopnoe-Index post- versus präoperativ mittels Polysomnographie im Vergleich zwischen den beiden Narkoseverfahren
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle UK Essen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit bekanntem oder vermutetem Schlaf-Apnoe-Syndrom (STOP-Score >=2) mit geplanter elektiver OP.

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft, bestehende CPAP-Therapie, geplante intranasale oder intraorale Operation, Ablehnung durch den Patienten

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Patienten mit Schlaf-Apnoe-Syndrom haben ein bekanntes Risiko für postoperative Komplikationen, allerdings besteht bis heute Unsicherheit darüber welches Narkoseverfahren für diese Patienten optimal ist. Ziel dieser Untersuchung ist daher die Ermittlung eines Behandlungpfades für Patienten mit bekanntem oder vermutetem Schlaf-Apnoe-Syndrom in der perioperativen Phase und zwar durch Vergleich von zwei, im klinischen Alltag üblichen Narkoseverfahren (Sevoflurane/Remifentanil vs Propofol/Remifentanil) und deren Einfluß auf den Apnoe-Hypopnoe-Index, sowie den Entsättigundindex in der ersten postoperativen Nacht.

Quelle

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