Beschreibung der Studie

Sowohl starkes Übergewicht als auch depressive Erkrankungen während der Schwangerschaft bergen erhebliche Risiken für den Verlauf der Schwangerschaft und der Geburt sowie für die Gesundheit von Mutter und Kind. Es gibt Hinweise dafür, dass sich körperliche Aktivität in Form von Walking positiv auf das Gewicht und die depressive Symptomatik der werdenden Mutter auswirkt. Ziel der Studie ist es daher die Effektivität einer achtwöchigen internetbasierten Walkingintervention im Hinblick auf die depressive Symptomatik adipöser schwangerer Frauen zu evaluieren. Daneben werden die Gewichtszunahme und Lebensqualität der Frauen untersucht. Während die Interventionsgruppe sowohl die Walkintervention als auch ein psychoedukatives Depressionsprogramm durchläuft, durchläuft die Kontrollgruppe lediglich das Depressionsprogramm. Nach jeder Behandlungseinheit erhalten die Frauen ein individuelles Feedback durch den Therapeuten.

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Studiendetails

Studienziel Depressive Symptomatik nach Abschluss der 8-wöchigen Intervention und im Follow-up (8 Wochen nach dem errechneten Geburtstermin), gemessen mit dem Beck-Depressions-Inventar II (BDI-II) bzw. der Edinburgh Postnatal Depression Scale (EPDS).
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 42
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Roland Ernst Stiftung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Frauen ab 18 Jahre
  • Schwangerschaftswoche 14-22
  • BMI ≥ 30 kg/m² vor Beginn der Schwangerschaft
  • BDI-II: 13-28 als Zeichen eines leichten bis mittelgradigen depressiven Syndroms
  • Klinisch gesunder Herz-Kreislaufstatus und unbeeinträchtigte gesunde Lungenfunktion
  • Zugang zum Internet
  • Deutschkenntnisse

Ausschlusskriterien

  • BMI ≥ 40
  • Rheumatische Erkrankungen
  • vorbestehender Diabetes
  • Schilddrüsenerkrankung
  • Bandscheibenvorfall
  • Frauen, die sich bereits mehr als 2 Stunden/Woche sportlich betätigen
  • Schwangerschaftskomplikationen
  • anhaltende Blutungen nach der 12. SSW
  • vorzeitige Wehen oder Cervixverkürzung
  • gt; 2 Fehlgeburten in der Vergangenheit
  • Mehrlingsschwangerschaften
  • Intrauterine Wachstumsrestriktion des Fötus
  • Suizidalität
  • Frühere Wochenbettdepression, -psychose
  • Drogenkonsum

Adressen und Kontakt

Universität Leipzig; Medizinische Fakultät; Department für Psychische GesundheitKlinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Leipzig

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Sowohl starkes Übergewicht als auch depressive Erkrankungen während der Schwangerschaft bergen erhebliche Risiken für den Verlauf der Schwangerschaft und der Geburt sowie für die Gesundheit von Mutter und Kind. Es gibt Hinweise dafür, dass sich körperliche Aktivität in Form von Walking positiv auf das Gewicht und die depressive Symptomatik der werdenden Mutter auswirkt. Ziel der Studie ist es daher die Effektivität einer achtwöchigen internetbasierten Walkingintervention im Hinblick auf die depressive Symptomatik adipöser schwangerer Frauen zu evaluieren. Daneben werden die Gewichtszunahme und Lebensqualität der Frauen untersucht. Während die Interventionsgruppe sowohl die Walkintervention als auch ein psychoedukatives Depressionsprogramm durchläuft, durchläuft die Kontrollgruppe lediglich das Depressionsprogramm. Nach jeder Behandlungseinheit erhalten die Frauen ein individuelles Feedback durch den Therapeuten.

Quelle

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