Beschreibung der Studie

Ergänzend zu bereits vorliegenden Daten von Gesunden und Angehörigen ersten Grades von Patienten mit Schizophrenie, Bipolarer Störung und Depression, sollen funktionelle und strukturelle Bildgebungsdaten von Patienten mit diesen Erkrankungen erhoben werden. Mithilfe innovativer Analyseverfahren sollen krankheitsspezifische und diagnoseübergreifende neurokognitive Marker, sowie deren genetischer Hintergrund identifiziert werden.

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Studiendetails

Studienziel Identifizierung multivariater neurokognitiver Marker, die eine diagnoseübergreifende Unterscheidung von Patientengruppen nach biologischen Kriterien ermöglichen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 220
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Berlin

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Fähigkeit, das Studienprotokoll zu verstehen und Einverständnis zu geben

Ausschlusskriterien

  • MRT-Ausschlusskriterien (Metallteile im Körper, Gehirnoperationen, Permanent-Makeup)
  • Gegenwärtig missbräuchlicher Alkohol- und Drogenkonsum

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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In diesem Projekt werden innovative Bildgebungs-Methoden genutzt, die auf früheren Arbeiten im Rahmen des BMBF-Projekts MooDS basieren. Im Vorgängerprojekt ging es um die Untersuchung von genetischen Risikofaktoren für psychiatrische Erkrankungen bei Gesunden und Angehörigen ersten Grades von Patienten mit Psychosen und affektiven Erkrankungen. In diesem Projekt soll diese Arbeit um Patienten mit Schizophrenie (SCZ), bipolarer Störung (BD) und Depression (MD) erweitert werden. Hierfür werden Bildgebungs-Paradigmen, die im Rahmen des MooDS-Projekts etabliert und validiert wurden, sowie neue und innovative Analysemethoden genutzt, um diagnoseübergreifende, dimensionale neurokognitive Marker zu identifizieren. Diese Marker sollen dann mit klinischen und biologischen Phänotypen der untersuchten Patienten korreliert werden. Die Ziele dieses Projektes sind daher (1) die Identifizierung und Validierung von integrativen Markern (z.B. durch MRT-Untersuchung, Blutentnahme zur genetischen Bestimmung, klinische Evaluation, umfangreiche Neuropsychologische Testbatterie und weitere Fragebögen u.a. zur Erfassung von Umwelteinflüssen) für die Differenzialdiagnose von SCZ, BD und MD und (2), die Validierung dieser Marker für die Vorhersage von Behandlungserfolg, Rückfallwahrscheinlichkeit und Nebenwirkungen in medizierten und unmedizierten Patienten.

Quelle

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