Beschreibung der Studie

Der Verbrauch von Sauerstoff und Narkosegas während einer Narkose wird untersucht. Dabei kommen zwei unterschiedliche Systeme zum Einsatz: 1.) ein Gerät, dass automatisch eine voreingestellte Sauerstoff- und Narkosegaskonzentration selbstständig regelt und 2.) ein Gerät, bei dem der Arzt selbst die Sauerstoff- und Narkosegaskonzentration einstellt. Dabei wird untersucht, ob es einen Unterschied im Verbrauch zwischen beiden Systemen gibt. Weiterhin wird untersucht, ob es einen Unterschied im Verbrauch gibt in Abhängigkeit vom Ausbildungsstand des Arztes: Weiterbildungsassistent vs. Facharzt.

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Studiendetails

Studienziel Der Verbrauch des Narkosegases wird durch Wiegen des Vapors vor und nach der Narkose ermittelt. Der Verbrauch an Sauerstoff und Luft wird über die Schnittstellen der Narkosegeräte rechnergestützt erfasst. Die Dauer bis zum Erreichen der Zielkonzentrationen von Sevoflurane und Sauerstoff und die Häufigkeit und Dauer von Abweichungen werden ebenfalls über die Schnittstellen ausgelesen.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Klinik für AnästhesiologieZentrum Anästhesiologie, Rettungs- und IntensivmedizinUniversitätsmedizin Göttingen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • ASA I oder II;
  • Elektiver Eingriff in Intubationsnarkose
  • Narkoseführung mit Remifentanil, Rocuronium und Sevoflurane;
  • geplante Eingriffsdauer > 60 min

Ausschlusskriterien

  • ASA III-V
  • Schwangerschaft
  • Bekannte Allergie gegen oder Kontraindikation für die Verwendung von Midazolam, Propofol, Remifentanil, Rocuronium oder Sevofluran;
  • geplante Eingriffsdauer < 60 min
  • Bekannte Disposition für Maligne Hyperthermie

Adressen und Kontakt

UMG, Göttingen

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Häufig gestellte Fragen

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Der Verbrauch von Sauerstoff und Narkosegasen hat nicht nur medizinische sondern auch ökologische und ökonomische Aspekte. Moderne Narkosegeräte reduzieren den Verbrauch und damit die Kosten für Sauerstoff und Narkosegase. Dabei haben sich Geräte mit minimal-flow Technik und geschlossene Systeme durchgesetzt. Bei den automatisierten, geschlossenen Systemen werden die gewählten Zielkonzentrationen durch eine Rückkoppelungssteuerung konstant gehalten. Bei Geräten ohne Rückkoppelungssteuerung werden die Konzentrationen durch den behandelnden Anästhesisten im Zielbereich gehalten. Inwieweit automatisierte Systeme und der Ausbildungsstand des Anästhesisten den Verbrauch von Sauerstoff und Sevofluran beinflussen, ist Gegenstand dieser Untersuchung.

Quelle

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