Beschreibung der Studie

Die Datenlage aus dem hausärztlichen Bereich zur gesundheitlichen Versorgung von COPD-Patienten ist unbefriedigend. Das Erheben von Informationen über einen längeren Zeitverlauf ist notwendig, um die gesundheitliche Versorgung realitätsnah abzubilden und zu verbessern. Die multizentrische Rekrutierung der am DZL-BeoNet teilnehmenden Praxen ermöglicht es, regionale Besonderheiten bei der medizinischen Versorgung der Patienten mit COPD aufzudecken und das COPD-DMP -Programm zielgruppenspezifisch zu optimieren. Während der Studienlaufzeit werden alle Patienten zu Krankenhausaufenthalten, Betreuung durch Pflegedienste oder zu verordneten medizinischen Hilfsmitteln befragt. Arbeitsunfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit wird ebenfalls erhoben. Die anschließend mit den Informationen aus der elektronischen Patientenakte verknüpften Daten ermöglichen es, nach einem Zusammenhang von Lebensqualität und direkten bzw. indirekten Krankheitskosten zu forschen.

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Studiendetails

Studienziel Die Erhebung der Daten aus der elektronischen Patientenakte erfolgt zunächst monatlich; später dann täglich. Der Patient wird alle drei Monate hinsichtlich seiner gesundheitsbezogenen Lebensqualität (SF36, EQ5D und SGRQ) befragt. Zudem werden Daten zu seiner Person erhoben. Diese primär und sekundär erhobenen Daten werden anschließend miteinander verknüpft.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Berlin

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Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • COPD; Deutschkenntnisse (mündlich, schriftlich)

Ausschlusskriterien

  • kein COPD; keine Deutschkenntnisse; unter 18 Jahre

Adressen und Kontakt

Deutschland

Ansprechpartner: Dr. med., MPH Heidrun Lingner

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Häufig gestellte Fragen

Ziel: Beschreibung gesundheitlicher und ökonomischer Auswirkungen von COPD 1. Beurteilung der (geschlechtsabhängigen) Therapie-Adhärenz und Compliance 2. Beschreibung der Auswirkungen von Komorbiditäten in verschiedenen Patienten- Subgruppen 3. Schaffung von methodischen Standards zur ökonomischen Evaluation von COPD 4. Beginn einer Langzeit-Evaluation verschiedener Behandlungsansätze 5. Erfassen gesundheitsbezogener Lebensqualität

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien