Beschreibung der Studie

Proktologische Beschwerden und Erkrankungen sind häufig und haben unbestritten einen hohen ökonomischen Stellenwert, auch wenn es hierzu keine zuverlässigen Daten gibt.. Behandlungsmodalitäten reichen von Selbstbehandlung mit diversen Salben und Zäpchen bis hin zu spezialisierten prokto-chirurgischen Eingriffen. Ein einfaches Instrument um nützliche von weniger effektiven Therapieoptionen zu unterscheiden wäre daher hilfreich.

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Studiendetails

Studienziel Alters- und geschlechtsstratifizierter Vergleich des PSS in der nicht-proktologischen mit der proktologischen Kohorte bei Erstpräsentation. Innerhalb der Kohorten wird die relative Auswirkung einzelner Skala-Parameter auf das Gesamtergebnis separat analysiert.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 400
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie, Koloproktologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit proktologischen Beschwerden als Untersuchungsgruppe.
  • Patienten und Mitarbeiter der Klinik ohne proktologische Beschwerden als Kontrollgruppe.

Ausschlusskriterien

  • Keine

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die proktologische Symptomatologie ist wenig komplex und scheint besonders geeignet für eine einfache, vergleichende Erfassung. Die Idee einer Symptomenskala wurde zuerst von Sayfan et al in einer Studie zur operativen Therapie des Hämorroidalleidens angewandt (1). Die Autoren benutzten visuelle Analogskalen (VAS) zur separaten Erfassung von fünf proktologischen Kardinalsymptomen (Prolaps, Blutung, Feuchtigkeit, Juckreiz, Schmerz). Sie konnten einen signifikanten Effekt der operativen Intervention auf die VAS-Resultate nachweisen. Die Skala wurde jedoch nie an einer Kontrollgruppe getestet und die Idee, den Gebrauch des Instruments zu erweitern nicht weiter verfolgt. Nach einer nicht-systematischen Pilotphase mit Erhebung der originären Symptomenskala nach Sayfan et al unter proktologischen Patienten entschlossen wir uns, "Vorfall" als Parameter auszuschließen, da dieses Symptom von unseren Patienten am wenigsten verstanden wurde. Zudem wurde dieser Parameter fast nie gewählt und hatte somit nur geringen Einfluss, erhöhte aber die Komplexität der Symptomenskala. Die "Proktologische Symptomenskala" (PSS) beinhaltet somit vier Parameter: anale Schmerzen, analer Juckreiz/Brennen, anales Nässen/Feuchtigkeit, anale Blutung. Patienten werden gebeten, den empfundenen Schweregrad ihrer proktologischen Beschwerden auf visuellen Analogskalen (VAS) für jedes der genannten Symptome separat zu markieren (0 = keine Beschwerden; 10 = maximale Beschwerden). Wir testen nunmehr unter Studienbedingungen diese leicht modifizierte Form dieser Symptomenskala, um zu prüfen, ob die Skala ein allgemein geeignetes Instrument zur vergleichbaren Erfassung proktologischer Beschwerden geeignet ist.

Quelle

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