Beschreibung der Studie

Ziel der Studie ist ein Vergleich der Wirkfaktoren, wenn eine Lernberatung entweder im Rahmen eines persönlichen Gesprächs oder per Chat über das Programm Skype durchgeführt wird. Über diese beiden Kommunikationswege werden Studierende beraten, die sich durch chronisches Aufschiebeverhalten auszeichnen.

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Studiendetails

Studienziel Prokrastination: Deutsche Version des Academic Procrastination State Inventory (APSI; Helmke & Schrader, 2000; engl. Version: Schouwenburg, 1995); Depressivität: Deutsche Version des Center for Epidemiological Studies Depression Scale / Allgemeine Depressionsskala (ADS; Hautzinger & Bailer, 2012; engl. Version: CES-D; Radloff, 1977); Messzeitpunkte: Prätestung, Posttestung nach einer Woche, Follow-Up nach 6 Monaten
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Heinrich-Heine-Universität Abt. Klinische Psychologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Studierendenstatus
  • Vorhandensein von Aufschiebeverhalten, Leidensdruck

Ausschlusskriterien

  • Verdacht auf schwere depressive Störung: Depressionen: Allgemeine Depressionsskala ADS (Hautzinger & Bailer, 2012) --> Überschreiten des Cut-Offs von 22
  • Verdacht auf Aufmerksamkeitsdefizite: ADHS-Screening für Erwachsene ADHS-E (Schmidt & Petermann, 2009) --> Überschreiten des Cut-Offs von 38

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die von uns geplante Studie soll dem Vergleich von Online- versus Face-to-Face-Beratung dienen. Durch zahlreiche bisher durchgeführte Studien zu diesem Thema ergibt sich das Bild, dass Onlinetherapien bei der Behandlung einiger psychopathologischen Störungen ähnliche Wirksamkeit erzielen, wie Face-to-Face Psychotherapien (aktuelle Meta-Analysen s. Barak, Hen, Boniel-Nissim, & Shapira, 2008; Cuijpers, Donker, van Straten, Li, & Andersson, 2010). Weiterhin konnte gezeigt werden, dass auch die Qualität der Berater-Klienten-Beziehung als vergleichbar eingeschätzt werden kann (Andersson, et al., in press; Preschl, Maercker, & Wagner, 2011). Allerdings ist wenig bekannt zu den Unterschieden zwischen den Kommunikationsformen, schließlich unterscheidet sich die internetbasierte Kommunikation deutlich von der im Rahmen der Psychotherapie bekannten Gesprächssituation und zeichnet sich u.a. durch eine Signalreduktion aus (Kächele, 2008), durch eine stärkere Idealisierung des Gegenübers (Bargh, McKenna, & Fitzsimons, 2002) sowie durch eine stärkere Selbstöffnung (Suler, 2004). Unser Projekt adressiert genau diese Fragen. Unser Ziel ist es, die Prozesse, die einer internetbasierten Beratung zugrunde liegen, deutlicher als in der bisher vorliegenden Forschung herauszuarbeiten.

Quelle

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