Beschreibung der Studie

Die Hühnereiallergie ist eine häufige Erkrankung in der Kindheit. Sie entwickelt sich meist innerhalb der ersten zwei Lebensjahre. Die klinischen Reaktionen reichen von milden Hautsymptomen bis zu schwere, z.T. lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen. Das Risiko im späteren Leben ein Asthma bronchiale zu entwickeln, ist bei Kindern mit Hühnereiallergie erhöht. Es wird kontrovers diskutiert, ob eine Hühnereiallergie eher durch das strikte Meiden oder eine frühzeitige regelmäßige Gabe von Hühnereiprotein vorgebeugt werden kann. Mit Hilfe dieser Studie möchten wir untersuchen ob die Elimination oder die frühzeitige Gabe von Hühnerei die Entwicklung einer Hühnereiallergie vermeiden kann. Hierfür werden die Kinder bei Geburt rekrutiert und vor der Beikosteinführung in zwei Gruppen eingeteilt , von denen eine Gruppe mit Beginn der Beikost Hühnerei erhält, während bei der anderen Gruppe Hühnerei während des ersten Lebenjahres vermieden wird. Die Kinder werden per Los den Gruppen zugeteilt. Kinder in der Hühnereigruppe erhalten dreimal pro Woche Hühnereipulver während die Kinder in der Kontrollgruppe Reispulver als Placebo erhalten. Vor der Beikosteinführung im vierten bis sechsten Lebensmonat und mit Vollendung des ersten Lebensjahres wird bei allen Kindern ein Allergietest durchgeführt, um Allergieantikörper gegen Hühnerei zu messen. Werden Allergieantikörper gegen Hühnerei nachgewiesen, wird eine orale Nahrungsmittelprovokation durchgeführt, um eine Hühnereiallergie bestätigen oder ausschließen zu können. Alle Kinder werden bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres nachverfolgt.

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Studiendetails

Studienziel Hühnerei-Sensibilisierung mit 12 Lebensmonaten wofür Hühnerei-spezifisches IgE im Serum mittels ImmunoCAP FEIA zum 12. Lebensmonat gemessen wird.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 800
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Food Allergy and Anaphylaxis Network (FAAN)/FARE
Weitere Informationen Studienwebseite

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Einschlusskriterien

  • Geburtsalter: > 35 SSW,
  • Geburtsgewicht: > 2,5kg,
  • Kinder von Eltern, die der deutschen Sprache mächtig sind

Ausschlusskriterien

  • Geburtsalter: < 35 SSW,
  • Geburtsgewicht: < 2,5kg,

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Die Hühnereiallergie ist eine häufige Erkrankung in der Kindheit. Sie entwickelt sich meist innerhalb der ersten zwei Lebensjahre. Die klinischen Reaktionen reichen von milden Hautsymptomen bis zu lebensbedrohlichen anaphylaktischen Reaktionen. Das Risiko im späteren Leben ein Asthma bronchiale zu entwickeln, ist bei Kindern mit Hühnereiallergie erhöht. Es wird kontrovers diskutiert, ob eine Hühnereiallergie eher durch das strikte Meiden oder eine frühzeitige regelmäßige Gabe von Hühnereiprotein vorgebeugt werden kann. Mit Hilfe dieser Studie möchten wir untersuchen ob die Elimination oder die frühzeitige Gabe von Hühnerei präventiv wirkt und auch die zugrundeliegenden Ursachen untersuchen. 800 Kinder werden bei Geburt rekrutiert und nach dem vollendeten 4. Lebensmonat mit der Beikosteinführung in eine „Hühnereigabe-Gruppe“ oder in eine „Hühnereivermeidungs-Gruppe“ randomisiert. Mit der Beikosteinführung erhalten die Probanden Verum (2,5g Hühnereiprotein) oder Placebo dreimal pro Woche. Bei Geburt (Nabelschnurblut), vor der Intervention und mit Vollendung des ersten Lebensjahres werden Blutproben gewonnen und auf eine Sensibilisierung auf Hühnerei getestet. Standardisierte Fragebögen werden zu allen drei Zeitpunkten durchgeführt. Bei Kindern mit erhöhten Hühnerei-spezifischen IgE-Antikörpern wird eine doppelblinde, Placebo-kontrollierte Nahrungsmittelprovokation mit Hühnerei durchgeführt, um die klinische Relevanz der Sensibilisierung (Hühnereiallergie) festzustellen. Alle Kinder werden bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres nachverfolgt.

Quelle

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