Beschreibung der Studie

Ziel der Studie ist die Überprüfung der Frage, ob Textdarbietungen in Form von schwarzer Schrift vor weißem Hintergrund (positive Polariät) auch für Menschen, die an einer altersbedingten Katarakt ("grauer Star") leiden, günstiger ist als Textdarbietung in weißer Schrift vor schwarzem Hintergrund (negative Polarität). Bisherige Befunde mit jungen Personen und mit normalsichtigen älteren Personen belegen einen Vorteil schwarzer Schrift vor weißem Hintergrund. Es findet sich aber in der Literatur die Vermutung, dass für Menschen, die an einem altersbedingten grauen Star leiden, die negativ polare Darbietung die günstigere sein könnte. In der Studie sollen Personen, die an altersbedingtem grauen Star leiden und die sich beidseitig einem operativen Einsatz einer künstlichen Linse unterziehen, vor und nach dem operativen Eingriff kurze Texte in positiver und negativer Polarität Korrektur lesen. Daneben soll die Sehfähigkeit, ebenfalls in beiden Darstellungspolaritäten, bestimmt werden. Auf Basis der Studienergebnisse können Empfehlungen für die Gestaltung von Benutzeroberflächen etwa von Internet-Seiten, Bildschirm-basierten Gerätesteuerungen (Fahrkartenautomaten, Bankautomaten etc.), Anzeigen im Fahrzeugcockpit oder für die Gestaltung allgemeiner Computer-Software gegeben werden.

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Studiendetails

Studienziel Korrekturleseleistung (Anzahl gefundener Fehler; Lesegeschwindigkeit, gemessen über die Anzahl gelesener Wörter) gemessen für Texte präsentiert in positiver und negativer Polarität, die Messung erfolgt vor und nach dem operativen Einsatz einer künstlichen Linse
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 54
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Institut für Experimentelle Psychologie, Abteilung für Allgemeine Psychologie und Arbeitspsychologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnostizierte, beidseitige, operationswürdige Alterskatarakt eingeteilt anhand der LOCS II Skala (Chylack et al., 1993), deutsch als Muttersprache, binokularer Fernvisus ≥ 0,4 (bestkorrigiert)

Ausschlusskriterien

  • Sonstige visuslimitierende Augenerkrankungen sowie folgende Vorerkrankungen, sofern sie visuslimitierend sind: Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Alkoholismus, Schädel-Hirn-Trauma, Lungenemphysem, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson; sowie die Einnahme von Psychopharmaka und Morphium.
  • Zusätzliches Ausschlusskriterium für die postoperative Erhebung: Probanden, deren binokularer Fernvisus (bestkorrigiert) sich bei der augenärztlichen Kontrolluntersuchung (ca. 6 Wochen nach der Operation des zweiten Auges) nicht gegenüber dem präoperativen Visus verbessert hat, können nicht an der postoperativen Erhebung teilnehmen. Gleiches gilt für Probanden, bei denen die postoperative augenärztliche Kontrolluntersuchung bisher nicht diagnostizierte, visuslimitierende Augenerkrankungen aufdeckt.

Adressen und Kontakt

Augenklinik des des Universitätsklinikums Düsseldorf, Düsseldorf

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Ziel der Studie ist die Überprüfung der Frage, ob Textdarbietungen in Form von schwarzer Schrift vor weißem Hintergrund (positive Polariät) auch für Menschen, die an einer operationsbedürftigen Katarakt leiden, günstiger ist als Textdarbietung in weißer Schrift vor schwarzem Hintergrund (negative Polarität). Bisherige Befunde mit jungen Personen und mit nicht an einer operationsbedürftigen Katarakt leidenden älteren Personen belegen einen Vorteil schwarzer Schrift vor weißem Hintergrund. Es findet sich aber in der Literatur die Vermutung, dass für Menschen, die an einer operationsbedürftigen Katarakt leiden, die negativ polare Darbietung die günstigere sein könnte. In der Studie sollen Personen, die an einer beidseitigen, operationswürdigen Alterskatarakt leiden (deutsch als Muttersprache), vor und nach dem operativen Einsatz einer künstlichen Linse kurze Texte in positiver und negativer Polarität Korrektur lesen. Daneben soll der Visus und die Kontrastsensitivität der Teilnehmer, mit Hilfe von Optotypen in beiden Darstellungspolaritäten, bestimmt werden. Diese Studie soll fundierte Schlussfolgerungen über die geeignete Darstellungsform von Text auf Bildschirmanzeigen (schwarz auf weiß oder weiß auf schwarz) für Personen mit Alterskatarakt ermöglichen. Darauf aufbauend können Empfehlungen für die Gestaltung von Benutzeroberflächen etwa von Internet-Seiten, Bildschirm-basierten Gerätesteuerungen (Fahrkartenautomaten, Bankautomaten etc.), Anzeigen im Fahrzeugcockpit oder für die Gestaltung allgemeiner Computer-Software gegeben werden.

Quelle

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