Beschreibung der Studie

Die Frage, ob schlucktherapeutische Massnahmen aufgrund einer regulären Früherkennung einer postoperativen Schluchstörung einen positiven Einfluss auf die Häufigkeit von auftretenden Lungenentzündungen haben, ist bei Patientinnen und Patienten mit geplanter Lungenresektionsoperation bisher ungeklärt. Patientinnen und Patienten der Behandlungsgruppe erhalten vor der ersten Nahrungsaufnahme nach der Operation eine Schluckabklärung. Bei einer Schluckstörung, werden sofort die notwendigen Massnahmen eingeleitet. Patientinnen und Patienten in der Vergleichsgruppe werden postoperativ nur bei einem Verdacht auf eine Schluckstörung abgeklärt.

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Studiendetails

Studienziel Unterschied der Anzahl Pneumonien bei Spitalaustritt zwischen der Behandlungsgruppe und der Kontrollgruppe
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 438
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Institut für Physiotherapie und Universitätsklinik für Thoraxchirurgie, Inselspital Bern

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • geplante Lungenresektionsoperation mit Doppellumenintubation

Ausschlusskriterien

  • Bekannte Dysphagie, reduzierte Kooperationsfähigkeit

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Häufig gestellte Fragen

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Pneumonien sind häufige Komplikationen nach Lungenresektionsoperationen, zum Teil mit ernsthaften Folgen. Die Aspiration aufgrund einer oropharyngealen Dysphagie ist allgemein als Pneumonieursache bekannt und wurde als eine ernstzunehmende Komplikation nach Lungenresektion erkannt. Eine postoperative Dysphagieabklärung nach Lungenresektion für Patienten älter als 67 jährig und für Patienten mit HNO-Tumoren ist empfohlen. Es ist nicht bekannt, ob dysphagietherapeutische Interventionen aufgrund einer Früherkennung nach einer geplanter Lungenresektionsoperation einen Einfluss auf das Auftreten einer Aspirationspneumonie haben. Zwischen Februar 2014 und Dezember 2016 werden 438 erwachsene Frauen und Männer mit geplanter Lungenresektionsoperation am Inselspital, Universitätsspital Bern für die Teilnahme angefragt. Die Patienten erhalten präoperativ eine Dysphagieabklärung. Patienten mit positivem Befund werden von der Studie ausgeschlossen. Patienten mit negativem Befund werden zur Behandlungs- oder Kontrollgruppe randomisiert. Die Patienten der Behandlungsgruppe erhalten eine Dysphagieabklärung vor der ersten Nahrungsaufnahme postoperativ. Patienten mit positivem Befund erhalten unmittelbar eine angepasste Therapie und Kostform. Alle Patientinnen und Patienten erhalten prä- und postoperativ die regulären physiotherapeutischen Behandlungen der Atem-, Bewegungs- und physikalischen Therapie gemäss Indikation / nach best evidence. Eine Dysphagieabklärung wird gemäss dem aktuellen postoperativen Schema bei gegebener Indikation im weiteren stationären Verlauf bei allen Patientinnen und Patienten durchgeführt und die entsprechenden therapeutischen Massnahmen eingeleitet In beiden Gruppen werden auftretende Pneumonien registriert und angemessen behandelt. Zudem wird die Hospitalisationsdauer erfasst.

Quelle

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