Beschreibung der Studie

Derzeit gibt es in Deutschland kaum spezialisierte Hilfemöglichkeiten für Angehörige Glücksspielsüchtiger, obwohl diese stark unter der Erkrankung leiden, ähnlich wie es auch bei Angehörige Substanzabhängiger der Fall ist. So haben sie bspw. ein hohes Risiko, stressbedingte physische und psychische Erkrankungen zu entwickeln. Um dieses Risiko zu reduzieren, ist die Vermittlung von Bewältigungsstrategien hilfreich. Es gibt zwar mit dem Training ETAPPE inzwischen ein evaluiertes und praktikabel umsetzbares Gruppentraining, allerdings können Angehörige nicht flächendeckend versorgt werden. Da das Internet bei psychosozialen Problemen häufig sowohl als Informationsquelle als auch bei der Recherche nach Hilfemöglichkeiten genutzt wird, bietet es einen guten Zugang zu Hilfen. Daher wird ein Angebot für Angehörige von Glücksspielsüchtigen im Internet unter dem Titel „Verspiel nicht mein Leben“ – Entlastung für Angehörige (EfA) entwickelt und evaluiert.

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Studiendetails

Studienziel Verbesserung der Lebensqualität, gemessen mit dem KPD – Klinisch-Psychologisches Diagnosesystem 38 (Percevic, 2005) zu zwei Zeitpunkten (vor Beginn Modul 1, nach Abschluss Modul 5)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 35
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Angehörige/r eines problematischen oder pathologischen Glücksspielers,
  • ausreichende Deutsch- und Internetkenntnisse

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Derzeit gibt es in Deutschland kaum Beratungs- oder Behandlungsangebote, die speziell auf Angehörige pathologischer und problematischer Glücksspieler ausgerichtet sind, obwohl diese Klientel von der Erkrankung stark betroffen ist: Angehörige pathologischer Glücksspieler leiden in ähnlicher Weise unter der Erkrankung wie Angehörige Substanzabhängiger. Sie sind chronischen Stressoren ausgesetzt und haben daher ein hohes Risiko für stressbedingte physische und psychische Erkrankungen. Um das Risiko der Angehörigen für eine eigene Erkrankung zu reduzieren, ist die Vermittlung funktionaler Strategien zur Bewältigung der Situation hilfreich. Inzwischen liegt im deutschsprachigen Raum mit ETAPPE ein evaluiertes und praktikabel umsetzbares Gruppentraining vor. Eine flächendeckende Versorgung der Angehörigen wird aber nicht praktikabel sein. Da das Internet bei psychosozialen Problemen häufig sowohl als Informationsquelle als auch bei der Recherche nach Hilfemöglichkeiten genutzt wird, bietet es einen niedrigschwelligen Zugang – auch für Menschen, die noch gar nicht aktiv nach Behandlung vor Ort suchen. Daher wird ein entsprechendes Angebot für Angehörige von problematischen und pathologischen Glücksspielern als E-Mental-Health-Programm unter dem Titel „Verspiel nicht mein Leben“ – Entlastung für Angehörige (EfA) entwickelt und evaluiert.

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