Beschreibung der Studie

Der Einsatz der sogenannten nichtinvasiven Beatmung (NIV) einen hohen Stellenwert in der Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). In den vergangenen Jahren konnten Studien zeigen, dass höhere Druckwerte bei der Einatmung zusammen mit einer druck-kontrollierten Beatmung die Atemmuskulatur bedeutend entlasten können. Unklar ist jedoch noch, ob diese Entlastung durch den erhöhten Druck oder die Atemfrequenz erreicht wird, oder ob beide Parameter in ihrem Zusammenspiel dafür verantwortlich sind. Ziel der Studie: Wir möchten in unserer Studie untersuchen, welche von drei verschiedenen Beatmungsformen die Atemmuskulatur am besten entlastet und erhoffen uns davon neue Erkenntnisse zur NIV-Therapie der COPD. Probanden: Es werden Patienten mit COPD und etablierter NIV im Rahmen der Routine-Kontrolle in der Abt. Pneumologie rekrutiert.

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Studiendetails

Studienziel Prozentuale Aktivierung des parasternalen EMG unter nichtinvasiver Beatmung im Bezug auf die maximale willkürliche Innervation
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Uniklinik Freiburg, Department für Innere Medizin, Klinik für Pneumologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit stabiler fortgeschrittener hyperkapnischer COPD und etablierter nichtinvasiver Beatmungstherapie

Ausschlusskriterien

  • Schwere hypoxische respiratorische Insuffizienz (PaO2 < 60mmHg trotz Sauerstoffgabe)
  • Hämodynamische Instabilität in den letzten 24h
  • Vorbekannte neuromuskuläre Grunderkrankung
  • Akute Infektion (Procalcitonin >10 ng/ml und/oder CRP > 10 mg/dl)
  • Fehlende Kooperation
  • Sedativa- / Analgetikagabe in den letzten 6 Stunden
  • Body-Mass-Index > 30 kg/m2

Adressen und Kontakt

Klinik für Pneumologie, Uniklinik Freiburg

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Häufig gestellte Fragen

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Diese Studie erlaubt es verschiedene Methoden der nichtinvasiven Beatmung bei Patienten mit fortgeschrittener COPD hinsichtlich der Aktivierung der Atemmuskulatur zu beurteilen. Daraus erwächst tiefere Erkenntnis über methodische Unterschiede der unterschiedlichen Beatmungsmodi im Hinblick auf die Entlastung der Atemmuskulatur. Somit kann besser beurteilt werden, welche Arten der Beatmung eine optimale Entlastung der Atemmuskulatur und somit Reduktion des zentralen Atemantriebs erlauben. Es erfolgt die nichtinvasive Messung der Lungenfunktion und Aktivierung der Atemmuskulatur (M. sternocleidomastoideus, parasternale Muskulatur und Zwerchfell) durch Oberflächen-Elektromyographie unter den verschiedenen Modi der nichtinvasiven Beatmung während einer Beatmunsphase von 30min.

Quelle

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