Beschreibung der Studie

Ziel dieser Studie ist es verschiedene Formen des Atemmuskeltrainings auf das Aktivierungsmuster der Atemmuskulatur bei Patienten mit COPD (chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung) zu untersuchen. Bislang wurden die verschiedene Atemmuskeltrainigsmodalitäten an Gesunden und auch Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung untersucht und es konnten positive Effekte auf die Leistungssteigerung nachgewiesen werden. Bei dieser Studie sollen muskulären Aktivierungen der Atemmuskulatur durch auf der Haut angebrachte Elektroden während der Durchführung eines Probe-Trainings mit zwei verschiedenen Atemmuskeltrainingsmodalitäten beobachtet werden. Die Ableitung der Muskelaktivität ist für sie absolut schmerzfrei und vergleichbar mit der Durchführung eines Elektrokardiogramms (EKG).

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Studiendetails

Studienziel Prozentuale Aktivierung des parasternalen EMG im Bezug auf die maximale willkürliche Innervation durch die verschiedenen Trainingsmethoden (ITL vs TRB). Die Datenerfassung erfolgt in den letzten Atemzügen des jeweiligen Trainingsblocks.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 15
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Uniklinik Freiburg, Department für Innere Medizin, Klinik für Pneumologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit stabiler fortgeschrittener hyperkapnischer COPD und etablierter nichtinvasiver Beatmungstherapie

Ausschlusskriterien

  • Schwere hypoxische respiratorische Insuffizienz (PaO2 < 60mmHg trotz Sauerstoffgabe)
  • Hämodynamische Instabilität in den letzten 24h
  • Vorbekannte neuromuskuläre Grunderkrankung
  • Akute Infektion (Procalcitonin >10 ng/ml und/oder CRP > 10 mg/dl)
  • Fehlende Kooperation
  • Sedativa- / Analgetikagabe in den letzten 6 Stunden
  • Body-Mass-Index > 30 kg/m2

Adressen und Kontakt

Uniklinik Freiburg, Department für Innere Medizin, Klinik für Pneumologie, Freiburg

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Atemmuskeltrainingsmethoden der flussunabhängigen Widerstandsatmung "Inspiratory threshold loading (ITL)" und der kontrollierten Stenoseatmung "targeted resistive breathing (TRB)" hinsichtlich ihrer jeweiligen Aktivierung der verschiedenen inspiratorischen Atemmuskulaturgruppen (repräsentativ hierfür: M. sternocleidomastoideus für die akzessorische Halsmuskulatur, parasternale Muskulatur am 2. Intercostalraum für die inspiratorische Intercostalmuskulatur, Zwerchfell als primärer Atemmuskel) bei Patienten mit fortgeschrittener COPD zu untersuchen.

Quelle

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