Beschreibung der Studie

Ziel dieser Studie ist, die Anwendbarkeit/Güte eines statistischen Modells zu testen, welches Faktoren wie Aktigraphie, Lichtexposition und Herzfrequenzvariabilität (HRV) berücksichtigt, um den zirkadianen Rhythmus bei Patienten mit Einschlafstörungen vorherzusagen. Hintergrund: Der menschliche Körper besitzt eine innere biologische Uhr, die viele physiologische- und Verhaltensprozesse wie Temperatur, Hormonspiegel, Schlaf / Wach- Zyklus und auch die Herzfrequenz beeinflusst und reguliert. Liegt eine erhebliche Desynchronisation zwischen der biologischen Uhr (zirkadianer Rhythmus) und dem Zyklus des natürlichen Sonnenlichts (Tag/Nacht Rhythmus) vor, kann dies zu verschiedenen Störungen wie Schlafstörungen und Depression führen. Um eine solche vorhandene Abweichung diagnostizieren zu können, müssen die individuellen zirkadianen Phasen der Person bestimmt werden. Dieses wird derzeit z.B. in Schlaflaboren durch die Abnahme mehrfacher Speichel -oder Blutproben zur Bestimmung des Melatoninspiegels realisiert. Dieses Verfahren ist jedoch zeitraubend, unpraktikabel und kostspielig. Mit Hilfe des zu testenden mathematischen Modells soll ein neues Verfahren entwickelt werden, welches den zirkadianen Rhythmus auch ohne invasiven Eingriff lediglich anhand ambulant gesammelter Daten aus Aktigraphie, Lichtexposition und Herzfrequenzvariabilität ermitteln bzw. vorhersagen kann. Protokoll : Patienten mit der Diagnose chronischer Insomnie werden für die Dauer von 7 Tagen gebeten, kontinuierlich ein Aktimeter („Actiwatch“) zu tragen. Am 6. Tag verbringen die Patienten zusätzlich eine Nacht im Schlaflabor. Sie erhalten eine nächtliche Schlafableitung (Polysomnographie) sowie ein Langzeit EKG. Zusätzlich werden vor dem Zubettgehen stündlich Speichelproben zur Bestimmung der Melatoninausschüttung entnommen. Das Langzeit EKG und die Aktimetrie werden nach 26Std. entfernt. Stichprobe: N= 20 männliche und weiblichen Patienten mit chronischer Insomnie (Einschlafstörunen) zwischen 18 und 65 Jahren. Ausschlusskriterien sind neurologische, psychiatrische oder Herz-Kreislauf –Erkrankungen, Schlafapnoe oder Restless Legs Syndrom, die Einnahme von Schlafmitteln oder Antidepressiva. Die Studienteilnehmer dürfen nicht in Schichten arbeiten oder 14 Tage vor Studienbeginn mehr als 2 Zeitzonen überquert haben. Pflegende von Personen ohne geregelten Schlafrhythmus (wie z.B. Babys etc.) sind ebenfalls von der Studie ausgeschlossen. Ergebnisse: Die gesammelten Daten unterschiedlicher Insomnie Patienten werden in dem statistischen Modell verwendet, um dieses für zukünftige Vorhersagen zum zirkadianen Rhythmus testen und trainieren zu können.

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Studiendetails

Studienziel EKG und Aktigraphie Daten werden in das statistische Modell aufgenommen, um es für seine Vorhersagefähigkeit zu testen und zu trainieren. Die Vorhersageergebnisse des Modells werden mit den Erebnissen der klassischen Methode zur Bestimmung der zirkadianen Phasen (DLMO) verglichen und validiert.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Philips Research Eindhoven

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose chronische primäre Insomnie (Einschlafstörung)

Ausschlusskriterien

  • Chronische neurologische, psychiatrische und kardiovaskuläre Erkrankungen. Schlafapnoesyndrom und Restless Leggs (RLS). Einnahme von Hypnotika und/oder Antidepressiva. Schichtarbeit, Pflegende von Babys, Kleinkindern. Zeitzonenüberquerung (> 2 Zonen) in den letzten 14 Tagen. Drogen und Alkoholabusus. Koffeinkonsum > 350mg pro Tag. Ausgeprägte sportliche Aktivität (> 4Std./Woche) .

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Schlafstörung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Ziel dieser Studie ist, die Anwendbarkeit/Güte eines statistischen Modells zu testen, welches Faktoren wie Aktigraphie, Lichtexposition und Herzfrequenzvariabilität (HRV) berücksichtigt, um den zirkadianen Rhythmus bei Patienten mit Einschlafstörungen vorherzusagen. Hintergrund: Der menschliche Körper besitzt eine innere biologische Uhr, die viele physiologische- und Verhaltensprozesse wie Temperatur, Hormonspiegel, Schlaf / Wach- Zyklus und auch die Herzfrequenz beeinflusst und reguliert. Liegt eine erhebliche Desynchronisation zwischen der biologischen Uhr (zirkadianer Rhythmus) und dem Zyklus des natürlichen Sonnenlichts (Tag/Nacht Rhythmus) vor, kann dies zu verschiedenen Störungen wie Schlafstörungen und Depression führen. Um eine solche vorhandene Abweichung diagnostizieren zu können, müssen die individuellen zirkadianen Phasen der Person bestimmt werden. Dieses wird derzeit z.B. in Schlaflaboren durch die Abnahme mehrfacher Speichel -oder Blutproben zur Bestimmung des Melatoninspiegels realisiert. Ausgehend vom Melatonin Spiegel kann man DLMO berechnen, welcher die weit verbreitetste Methode fuer die Circadian phase ist. Dieses Verfahren ist jedoch zeitraubend, unpraktikabel und kostspielig. Mit Hilfe des zu testenden mathematischen Modells soll ein neues Verfahren entwickelt werden, welches den zirkadianen Rhythmus auch ohne invasiven Eingriff lediglich anhand ambulant gesammelter Daten aus Aktigraphie, Lichtexposition und Herzfrequenzvariabilität ermitteln bzw. vorhersagen kann. Protokoll : Patienten mit der Diagnose chronischer Insomnie werden für die Dauer von 7 Tagen gebeten, kontinuierlich ein Aktimeter („Actiwatch“) zu tragen. Am 6. Tag verbringen die Patienten zusätzlich eine Nacht im Schlaflabor. Sie erhalten eine nächtliche Schlafableitung (Polysomnographie) sowie ein Langzeit EKG. Zusätzlich werden vor dem Zubettgehen stündlich Speichelproben zur Bestimmung der Melatoninausschüttung entnommen. Das Langzeit EKG und die Aktimetrie werden nach 26Std. entfernt. Stichprobe: N= 20 männliche und weiblichen Patienten mit chronischer Insomnie (Einschlafstörunen) zwischen 18 und 65 Jahren. Ausschlusskriterien sind neurologische, psychiatrische oder Herz-Kreislauf –Erkrankungen, Schlafapnoe oder Restless Legs Syndrom, die Einnahme von Schlafmitteln oder Antidepressiva. Die Studienteilnehmer dürfen nicht in Schichten arbeiten oder 14 Tage vor Studienbeginn mehr als 2 Zeitzonen überquert haben. Pflegende von Personen ohne geregelten Schlafrhythmus (wie z.B. Babys etc.) sind ebenfalls von der Studie ausgeschlossen. Ergebnisse: Die gesammelten Daten unterschiedlicher Insomnie Patienten werden in dem statistischen Modell verwendet, um dieses für zukünftige Vorhersagen zum zirkadianen Rhythmus testen und trainieren zu können.

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