Beschreibung der Studie

Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit sind häufig bei Multipler Sklerose (MS; 40-75% je nach Krankheitsverlauf) v.a. in der visuellen Verarbeitung von Reizen, und oft sind sie verknüpft mit Gehirnzell-Entzündungen (durch Cytokine) und -zellabbau. Daher ist das Ziel dieser Studie, den Zusammenhang von kognitivem Abbau, Cytokin-Status und Hirnzellabbau bei MS-Patienten zu untersuchen. 210 MS-Patienten und 70 gesunde Vergleichspersonen werden über 2 Jahre zu 3, jährlichen Terminen getestet. Vorteile für Teilnehmer an der Studie sind eine detaillierte (u.a. neuropsychologische) Verlaufsuntersuchung inkl. individueller Auswertung mit einem erfahrenen Neurologen bzw. Psychologen, eine MRT- und Blut-Untersuchung innerhalb der MS-Routine-Untersuchung ohne weiteren Aufwand, und eine Aufwandsentschädigung für alle 3 Visiten (insgesamt 150€).

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Studiendetails

Studienziel Die zerebrale Informationsprozessierungskapazität wird anhand der neuropsychologischen Testmethode Ganzbericht (basierend auf der Theorie der visuellen Aufmerksamkeit; TVA, Bundesen, 1990) zu 3 Messzeitpunkten (Baseline 1. Visite, 2. Visite 1 Jahr nach 1. Visite, 3. Visite 1 Jahr nach 2. Visite) erfasst. Sie dient als "Overall"-Parameter für die kognitive Leistungsfähigkeit und somit für den kognitiven Abbau bei MS-Patienten.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 280
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Hans-Berger-Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum Jena

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter zwischen 18 und 75 Jahren.
  • Für Patienten zusätzlich: Diagnose der Multiplen Sklerose nach McDonald-Kriterien

Ausschlusskriterien

  • Klinische Notwendigkeit für immunsuppressive oder -modulatorische Behandlung aus anderen Gründen als MS.
  • Sonstige Erkrankungen oder Behandlungen, die kognitive Funktionalität beeinflussen.
  • MS-Eskalationstherapie.

Adressen und Kontakt

Hans-Berger-Klinik für Neurologie, Jena

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Kognitive Dysfunktionen sind hochprävalent bei MS (40-75% je nach Krankheitsverlauf) v.a. in visueller Verarbeitung. Kognitive Defizite sind oft verknüpft mit kortikaler Atrophie und Neuro-Inflammation (v.a. proinflammatorische Cytokine). Daher ist das Ziel dieser Studie die Determination des Zusammenhangs von kognitivem Abbau, Cytokin-Status und kortikaler Atrophie & Degeneration bei MS-Patienten. In einer longitudinalen Observationsstudie werden 210 MS-Patienten und 70 gesunde Vergleichspersonen über 2 Jahre zu 3 jährlichen Terminen getestet.

Quelle

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