Beschreibung der Studie

Ziel der Studie ist die Erfassung der Mundgesundheit von Kindern und Jugendlichen, die zwischen 2000 und 2012 in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin eine Stammzelltransplantation (SZT) erhalten haben. Im Rahmen einer SZT im Kindes- und Jugendalter können auf Grund der aktiven Wachstums- und Entwicklungsprozesse auch orale Langzeitfolgen eintreten. Die Schwere dieser Behandlungsfolgen ist abhängig von der Grunderkrankung, vom Alter des Patienten, der Dosis der Radiotherapie, der Aggressivität der Chemotherapie, dem dentalen Gesundheitsstatus und der zahnärztlichen Betreuung vor, während und nach der Behandlung. Die Mundgesundheit (insbesondere Kariesbefall, Erkrankungen des Zahnhalteapparates, Anomalien der Zähne und der Kiefer) dieser Kinder und Jugendlichen soll mit der von Gleichaltrigen nicht-transplantierten verglichen werden.

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Studiendetails

Studienziel Strukturstörungen der Zähne (nach DDE-Index)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 124
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Poliklinik für Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde am ZZMK des Universitätsklinikums Jena

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Studiengruppe:
  • Patienten, die zwischen 2000 und 2013 in der Kinderklinik des Universitätsklinikums Jena eine Stammzelltransplantation bekommen haben
  • Kontrollgruppe: Patienten des gleichen Geschlechts und Alters, die keine SZT bekommen haben.

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel der Studie: Erfassung der Zahn- und Mundgesundheit von Kindern und Jugendlichen, die im Zeitraum von 2000 bis 2012 in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Stammzelltransplantation (SZT)erhalten haben. Durch SZT im Kindes- und Jugendalter können auf Grund der aktiven Wachstums- und Entwicklungsprozesse auch orale Langzeitfolgen eintreten. Die Schwere dieser Behandlungsfolgen ist abhängig von der Grunderkrankung, vom Alter des Patienten, der Dosis der Radiotherapie, der Aggressivität der Chemotherapie, dem dentalen Gesundheitsstatus und der zahnärztlichen Betreuung vor, während und nach der Behandlung. Langzeitfolgen betreffen daher das Wachstum und die Entwicklung der Hart- und Weichgewebe (Zahnaplasie, Hypodontie, Mikrodontie, veränderte Zahnwurzelmorphologie, Schmelzopazitäten und -hypoplasien sowie einen verzögerten Zahndurchbruch), Oligosialie oder Xerostomie, ein erhöhtes Kariesrisiko, eine Störung des kraniofazialen Wachstums sowie ein höheres Risiko einer sekundären oralen Tumorentwicklung beobachtet. Die zahnärztliche Untersuchung wird von kalibrierten Zahnärztinnen unter den Standardbedingungen des zahnärztlichen Sprechzimmers durchgeführt. Die klinische Untersuchung umfasst: • Kariesbefall nach WHO-Standard auf D1-4 Niveau. • Parodontalzustand mit dem parodontalen Sreening-Index (PSI) an den Indexzähnen (16, 11, 26, 36, 31, 46 bzw. 55, 51, 65, 75, 71, 85) • Erfassung der 5 wichtigsten parodontopathogenen Bakterien Aggregatibacter actinomycetemcomitans, Porphyromonas gingivalis, Prevotella intermedia, Tannerella forsythia und Treponema denticola durch microbiologische Tests. • Beurteilung der Mundschleimhaut • Strukturstörungen der Zahnkrone in Form von Opazitäten und Hypoplasien (DDE-Index) • Erfassen von Aplasien sowie Strukturstörungen der Zahnwurzeln mit einem Orthopantomogramm – OPG erfasst. • Beurteilung von Zahnstellungs- und Kieferanomalien anhand kieferorthopädischer Leitsymptome Die Patienten werden nach subjektiver Mundtrockenheit und zum Mundhygieneverhalten mittels Fragebogen befragt.

Quelle

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