Beschreibung der Studie

Abhängig von der Frakturform und patientenspezifischen Faktoren können Oberarmkopffrakturen konservativ oder operativ versorgt werden. Sofern ein operatives Vorgehen erforderlich ist und ein Kopferhalt mit Wiederherstellung des Oberarmkopfes möglich ist, wurde bisher klassischerweise eine winkelstabile Plattenosteosynthese aus Titanlegierungen verwendet. Aufgrund neuer Materialentwicklungen besteht nun die Möglichkeit einer Versorgung mittels Carbon-PEEK (Polyetheretherketon) Platte. Die Vorteile sollen in einer höheren Stabilität und geringeren Narbenbildung im Bereich der Platte liegen. Beide Materialien werden bereits in der klinischen Versorgung eingesetzt. Welche jedoch für den Patienten vorteilhafter ist, wurde bisher nicht erfasst. Um weitere Kenntnisse über Vor- und Nachteile dieser beiden Versorgungsmethoden zu gewinnen, führt die Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Diakoniekrankenhauses Friederikenstift gGmbH Nachuntersuchungen nach 3 und 12 Monaten bei Patienten durch, deren Oberarmkopfbruch mit einer modernen Carbon-PEEK Platte versorgt wurde.

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Studiendetails

Studienziel Nach 3 Monaten: Beurteilung der Kurzzeitergebnisse bezüglich Therapieversagen, Komplikationen und klinischem Befund. Dies erfolgt anhand einer Verlaufsanamnese, klinischen Untersuchung, Constant-Score, alterskorrigiertem Constant-Score nach Katholik, Simple-Shoulder-Score und Subjective Shoulder Value.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Friederikenstift Hannover, Abteilung Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Operationsindikation einer proximale Humerusfraktur mit Versorgung mittels Carbon-PEEK Platte, ausreichende Patienten-Compliance, Vorliegen der unterschiebenen Studieneinverständiserklärung nach mündlicher und schriftlicher Aufklärung.

Ausschlusskriterien

  • Vorbestehende Krankheiten, welche die Beweglichkeit oder Kraft im Schultergelenk beeinträchtigen, Voroperationen der betroffenen Schulter, eine Immunsuppressive Therapie, Drogen oder Alkoholkonsum, ein fehlendes Patienteneinverständnis, mangelnde Compliance oder legale Inkompetenz.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Oberarmbruch-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Proximale Humerusfrakturen mit Dislokation können bei entsprechender OP-Indikation offen reponiert und mittels Plattenosteosynthese intern fixiert werden. Neben den herkömmlichen Plattenosteosynthesen aus Titanlegierungen (z.B. Philos-Plattenosteosynthese) ist es aufgrund neuer Materialentwicklungen möglich, Plattenosteosynthesen aus Carbon-PEEK zu verwenden. Entsprechende klinische Ergebnisse für diese neuartige Osteosynthese liegen jedoch bisher nicht vor. Um weitere Kenntnisse über Vor- und Nachteile dieser beiden Versorgungsmethoden zu gewinnen, führt die Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Diakoniekrankenhauses Friederikenstift gGmbH prospektive Nachuntersuchungen nach 3 und 12 Monaten bei Patienten durch, deren Oberarmkopfbruch mit einer modernen Carbon-PEEK Platte versorgt wurde. Erfasst werden subjektive Angaben zur Patientenzufriedenheit und Schmerzsituation. Anhand einer klinischen Untersuchung und der Bestimmung des aktiven und passiven Bewegungsausmaßes wird das funktionelle Ergebnis des Schultergelenkes objektiviert. Des Weiteren werden subjektive und objektive Scores (CS, SSS, SSV) bezüglich der Schulter erhoben, Komplikationen ausgewertet und mögliche Revisionseingriffe erfasst. Hierzu erfolgt neben der Patientenbefragung, klinischen Untersuchung und Auswertung der Krankenakten die Auswertung bereits vorhandener prä- und postoperativer Röntgenbilder hinsichtlich Verletzungsmuster, Frakturtyp, Frakturstellung, Implantatlage, posttraumatischer Arthrose, Materialversagen, Lockerung und Lyse (postoperativ). Die Fallzahl soll bei ca. 40 Patienten liegen.

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