Beschreibung der Studie

Mesoskopische Bildgebung bedeutet, dass die Mikrostruktur von Gewebe mittels MR-Bildgebung untersucht werden kann, obwohl die räumliche Auflösung der Bilder grober als die mikroskopische Skala ist (Auflösung in Millimeter anstatt in Mikrometer). Die MR-Untersuchung selbst verlängert sich um 10 Minuten gegenüber der Standarduntersuchung und beinhaltet die standardmäßige Gabe von Kontrastmittel. Diese Methode wird bei Hirntumoren angewendet, um zu erforschen, ob "mesoskopische" Maße ein Fortschreiten oder eine Wiederkehr des Tumors früher anzeigen können als die herkömmliche MR Bildgebung.

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Studiendetails

Studienziel Stereotaktische Biopsie: Vergleich histologischer Tumorinfiltration mit mesoskopischen Parametern für Infiltration.
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Zahl teilnehmender Patienten 36
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit neu vermuteten, zur Biopsie anstehenden Hirntumoren (Low Grade Gliome, Anaplastische Gliome und Glioblastoma Multiforme) - Patienten mit V. a. Tumorrezidiv oder Tumorprogress bei bekanntem Hirntumor vor erneuter Biopsie

Ausschlusskriterien

  • Unfähigkeit zur Einwilligung
  • Minderjährig
  • Kontraindikationen gegen MR
  • Niereninsuffizienz (GFR < 30 ml/min x 1.73)

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Die mesoskopische Bildgebung soll an hirneigenen Tumoren eingesetzt werden, um das mikroskopische Verhalten der Hirntumoren zu erforschen. Das Ziel ist es, eine mikroskopische Tumorausbreitung schon zu erkennen, bevor sie mit der üblichen Standard-MR-Bildgebung nachgewiesen werden kann. Dazu sollen einmal Patienten mit hirneigenen Tumoren vor einer stereotaktischen Gewebsentnahme untersucht werden. Die Tumorgrenzen der Gewebeuntersuchung werden mit den errechneten Maßen der mesoskopischen Bildgebung (u. a. extraaxiale Diffusivität und Kapillargröße) verglichen, um herauszufinden, wie sich die mesoskopischen Maße bei unterschiedlichem Tumorwachstum verhalten. Zum anderen sollen Patienten, nach Biopsie im weiteren klinischen Verlauf untersucht werden, um herauszufinden, ob die mesoskopischen Maße ein Tumorrezidiv oder ein Weiterwachsen des Tumors früher anzeigen können als die Standard-MR-Bildgebung.

Quelle

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