Beschreibung der Studie

Herzerkrankungen gehen relativ häufig mit kognitiven Beeinträchtigungen einher. Kognitive Fähigkeiten bezeichnen u. a. die Aufmerksamkeit, das Erinnerungsvermögen, das Lernen und die Orientierung. Es ist bislang unbekannt, wie oft Patienten in kardiologischer Rehabilitation nach z. B. Herzinfarkt von solchen Beeinträchtigungen betroffen sind. Dies soll in einer Studie in zwei kardiologischen Rehabilitationszentren ermittelt werden. Darüber hinaus soll im Gruppenvergleich (kognitiv beeinträchtigte und nicht beeinträchtigte Patienten) untersucht werden, inwieweit eine kognitive Beeinträchtigung den Erfolg der Rehabilitationsmaßnahme vermindert. In Patientenschulungen während der Rehabilitation werden den Patienten Informationen zu ihrer Krankheit vermittelt, die sie nach der Rehabilitation in die Lage versetzten sollen, gut mit ihrer Krankheit umzugehen und risikoarm zu leben. Dieses vermittelte krankheitsbezogene Wissen wird in einem Quiz zu Beginn und Ende der Rehabilitation sowie nach 6 Monaten abgefragt und so mögliche Unterschiede zwischen kognitiv beeinträchtigten und nicht beeinträchtigten Patienten ermittelt. Außerdem werden die Patienten nach 6 Monaten gefragt, ob sie in ihren Beruf zurückkehren konnten. Sollte sich in der Untersuchung herausstellen, dass eine große Anzahl an Patienten an kognitiven Beeinträchtigungen leidet, die einen negativen Einfluss auf den Rehabilitationserfolg und die berufliche Wiedereingliederung haben, würde in einer Folgestudie ein spezielles Behandlungskonzept für Betroffene entwickelt werden.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt ist der Anteil von Patienten mit Leichter kognitiver Beeinträchtigung in der Stichprobe. Die primäre Zielgröße wird anhand des MoCA bei Rehabilitationsbeginn bestimmt. In diesem Test werden Punktwerte ermittelt, kognitive Beeinträchtigungen sind über einen Cut-off-Wert definiert. Mittels einer seit April 2013 zur Verfügung stehenden Parallelversion des MoCA wird überprüft, ob der Befund zur kognitiven Beeinträchtigung eines Patienten zum Rehaende eine Änderung erfährt (siehe sekundäre Endpunkte).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Deutsche Rentenversicherung Bund

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einschlusskriterien sind eine koronare Herzkrankheit (KHK) und eine Kostenträgerschaft der Deutschen Rentenversicherung (Bund, Berlin-Brandenburg, Knappschaft-Bahn-See).

Ausschlusskriterien

  • Akutbehandlung auf der Intensivstation
  • Rückverlegung ins Krankenhaus
  • infektiöse Krankheiten (Schulungsteilnahme nicht möglich)

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Koronare Herzkrankheit-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Kardiologische Erkrankungen sind häufig mit kognitiven Beeinträchtigungen assoziiert. In einer prospektiven bizentrischen Querschnittserhebung soll an einer Stichprobe von 400-500 Patienten mit koronarer Herzkrankheit im erwerbsfähigen Alter die Prävalenz leichter kognitiver Beeinträchtigung während kardiologischer Rehabilitation ermittelt werden. Im Gruppenvergleich (vorhandene vs. keine kognitiven Einschränkungen) wird zudem der Effekt kognitiver Beeinträchtigung auf die Rate beruflicher Wiedereingliederung sowie auf den Rehabilitationserfolg untersucht. Hierfür wird das krankheitsbezogene Wissen, das in der Patientenschulung während des Rehabilitationsaufenthaltes vermittelt wird, in einem Multiple-Choice-Quiz zu Beginn und Ende der Rehabilitation sowie nach 6 Monaten abgefragt und quantifiziert. Bei hoher Prävalenz und nachweisbar negativem Effekt kognitiver Beeinträchtigung ist auf einen spezifischen Behandlungsbedarf betroffener Patienten zu schließen, für den in einer Folgestudie ein Interventionskonzept zu erarbeiten sein wird.

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