Beschreibung der Studie

Vergleichende Untersuchung zur Kauleistung und Lebenqualität von implantatverankerten Prothesen im zahnlosen Unterkiefer mit 2 und 4 druckknopfähnlichen Verankerungselementen

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Studiendetails

Studienziel Erfassung von Veränderungen der Kauleistung (Kautest) und von Patienten ohne/mit durchmesserreduzierten interforaminären Implantaten bei Sofortbelastung mittels locatoranalog-getragener Totalprothese nach jeweils 3, 6 und 9 Monaten postoperativ
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 25
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Unterschriebene Einwilligungserklärung zur Studienteilnahme;
  • Volljährigkeit;
  • Uneingeschränkt geschäftsfähiger Patient;
  • Zahnloser Unterkiefer mit ausreichendem interforaminärem Knochenangebot in horizontaler und vertikaler Richtung;
  • Aufklärung gegen alternative Behandlungsoptionen

Ausschlusskriterien

  • Eine fehlende Einwilligung, Minderjährigkeit oder eingeschränkte Geschäftsfähigkeit führen zum Ausschluss der Patienten von der Studie. Es darf kein Ortswechsel des Patienten geplant sein. Patienten, die unter Bruxismus (Zähneknirschen) leiden, Schwangere und Stillende, sowie Patienten mit Z.n. Radatio im Kiefer-/ Gesichtsbereich, Bisphosphonattherapie innerhalb der letzten zehn Jahre oder hämorrhagischen Diathesen, werden ebenfalls ausgeschlossen. Patienten mit nicht ausreichendem Knochenangebot, sind von der Teilnahme ebenfalls ausgenommen.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Bei der vorgesehenen Studie handelt es sich um eine prospektive, monozentrische, zweiarmige, randomisierte Crossoverstudie, die an Patienten der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Heidelberg durchgeführt wird. Zur Verbesserung der Retention der Unterkieferprothese sollen im intraforaminären, ortständigen Knochen im Unterkiefer vier Implantate gesetzt werden. Dabei werden zwei der vier Implantate entsprechend des konventionellen Sofortbelastungskonzeptes binnen 72 Stunden belastet. Nach einer Einheilphase von 3 Monaten erfolgt die Randomisierung. Die Prothese wird entweder zuerst mit hohen Abzugskräften auf 2 Implantaten (Variate A) oder mit geringen Abzugskräften auf 4 Implantaten (Variante B) auf den Implantaten verankert. Nach drei Monaten werden die Varianten gewechselt. Kauleistung und Lebensqualität werden zu verschiedenen Messzeitpunkten bestimmt. Nach Abschluss der Crossoverphase entscheidet sich der Patient für Variante A oder B.

Quelle

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