Beschreibung der Studie

Stottern ist eine spechmotorische Störung des Redeflusses. Über die biologischen Grundlagen des Stotterns ist noch wenig bekannt, insbesondere im Hinblick auf Veränderungen durch eine Therapie. Herzstück einer stationären Therapie sind psychotherapeutische Interventionen, die darauf abzielen, psychosoziale und emotionale Begleiterscheinungen zu reduzieren und darüber eine Verbesserung der Symptomatik einzuleiten. Die aktuelle Studie begleitet eine Gruppe stotternden Personen in einem längsschnittlichen Forschungsansatz während ihrer Therapie und vergleicht diese mit einer Kontrollgruppe, die aktuell keine Therapie erhält. Mittels biopsychologischer Methoden (Magnetresonanztomographie und Hautleitfähigkeitsmessung) soll festgestellt werden, in wie weit die Therapie nachweisbare Effekte auf das Gehirn und auf die Verarbeitung emotionaler Ereignisse hat. Ferner soll anhand von Blutproben untersucht werden, inwiefern die Therapie zu epigenetischen Veränderungen führt. Zusätzlich soll untersucht werden inwiefern diese Veränderungen mit dem Therapieerfolg zusammen hängen.

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Studiendetails

Studienziel Signifikante Reduktion der Stottersymptomatik. Signifikante Reduktion der sekundären Angstsymptomatik. Nachweisbare Veränderung (im strukturellen und funktionellen MRT).
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle University of Bonn

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • ideopathisches Stottern

Ausschlusskriterien

  • Angststörung (F40); Beginn der Stottersymptomatik nach dem 12. Lebensjahr; inadequate Deutschkenntnisse; neurologische Erkrankung; andere Hör- und Sprachstörungen; nicht entfernbare Metallteile im Körper (Schmuck, Implantate); Herzschrittmacher; Tätowierungen; Klaustrophobie

Adressen und Kontakt

LVR-Klinik, Bonn

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Häufig gestellte Fragen

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Die geplante Studie nutzt sowohl strukturelle als auch funktionelle Magnetresonanztomographie, um den Therapieoutcome einer Gruppe stotternder Personenprospektiv zu evaluieren.

Quelle

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