Beschreibung der Studie

Das Standardprozedere für die Herstellung von Implantatkronen ist heute, dass ein sogenanntes „Abutment“ auf das Implantat geschraubt wird, auf welchem wiederum die Krone verankert wird. Als Material für die Abutments kommen Metalle (Titan, Gold) und sehr stabile Keramiken (z.B. Zirkonoxid) in Frage. Da Abutments aus Metall zu einer sichtbaren Grauverfärbung der darüber liegenden Schleimhaut führen können und viele Patienten metallfreie Kronen wünschen, wurden weisse Abutments aus Zirkonoxid entwickelt. Allerdings erzeugen die heute verwendeten Zirkonoxid-Abutments immer noch eine leichte Verschattung des Zahnfleisches, wenn dieses sehr dünn ist. Aus diesem Grund wurde ein neues Zirkonoxid-Abutment entwickelt, welches diese Verschattung vermindern soll und dadurch das ästhetische Resultat verbessert. Das Ziel dieser Studie ist es, zu testen, ob die neuentwickelte fluoreszierende Abutment-Variante bessere ästhetische Ergebnisse erzielt als der aktuelle Goldstandard (das standardmässige weisse Zirkonoxid-Abutment).

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Studiendetails

Studienziel Ästhetische Analyse beider Abutmentvarianten am Tag des Einsetzens der definitiven Krone. Die ästhetische Analyse beinhaltet: • Messung der Höhe der klinischen Krone • Papilla-Evaluation • Rezession-Evaluation • Spektrophotometrische Farbmessung
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle 3M Deutschland GbmH

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Männliche und weibliche Patienten im Alter von 18-80 Jahren
  • Ein Einzelzahn-Implantat im ästhetischen Bereich (Frontzähne, Eckzähne und Prämolaren)
  • Mind. ein natürlicher Zahn vorhanden (kontralateraler Kontrollzahn)
  • Informed consent unterschrieben

Ausschlusskriterien

  • Rauchen von mehr als 15 Zig./Tag
  • Schlechte Mundhygiene (nach Hygienephase Plaque Index und/oder "Bleeding on probing" über 30%)
  • Sondierungstiefe > 4mm
  • Erkrankungen der Mundschleimhaut
  • Schwangerschaft bei Studienbeginn

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Bezüglich Ästhetik sind die weissen keramischen Abutments den grauen Metall-Abutments klar überlegen. Metall-Abutments können durch das Zahnfleisch hindurchschimmern und ihm einen Grauschimmer verleihen. Deshalb werden im ästhetischen Bereich vermehrt keramische Abutments eingesetzt. Allerdings erzeugen die heute verwendeten Zirkonoxid-Abutments immer noch eine leichte Verschattung des Zahnfleisches, v.a. wenn das Zahnfleisch sehr dünn ist. Aus diesem Grund wurden verschiedene Veränderungen bezüglich Farbe der Zirkonoxid-Abutments vorgenommen. Diese wurde bereits im Labor ausgetestet und zeigten eine verbesserte Ästhetik. Bis heute liegen aber keine guten klinischen Patientendaten vor. Das Ziel dieser Studie ist es, zu testen, ob die neuentwickelte fluoreszierende Abutment-Variante bessere ästhetische Ergebnisse erzielt als der aktuelle Goldstandard (das standardmässige weisse Zirkonoxid-Abutment).

Quelle

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