Beschreibung der Studie

Was ist der Hauptzweck: Untersuchung der Wertigkeit des Ultraschalls bei Patienten mit hereditärer Hämochromatose (HH) assoziierten Gelenksbeschwerden (=Arthropathie). Was ist der Hintergrund der Studie: Die HH ist eine erbliche Eisenspeicherkrankheit die Veränderungen an der Leber, Bauchspeicheldrüse und Haut verursacht. Etwa zwei Drittel der Patienten haben auch Gelenksbeschwerden (=Arthropathie). Symptome und Verlauf der HH Arthropathie ähneln meist der der Arthrose, die Beschwerden treten allerdings früher auf und sind durch intermittierende Gelenksentzündungen gekennzeichnet. Der Ultraschall wird zur Diagnose rheumatischer Gelenkserkrankungen angewendet, allerdings wurde der Wert dieser Technik zur Abklärung der HH Arthropathie bisher nicht untersucht. Was wird gemacht: Neben Routinemaßnahmen wie Patientengespräch (=Anamnese) und klinischer Untersuchung, Blutabnahme und Röntgen erfolgt zu Studienzwecken ein Gelenksultraschall der Hände, Hüften, Knie und Sprunggelenke. Wer sind die potentiellen Studienteilnehmer: In diese Studie sollen 35 Patienten mit HH Arthropathie, 35 Patienten mit HH aber ohne Arthropathie und 35 Patienten mit Gelenksabnutzung (=Arthrose) eingeschlossen werden. Was sind die Ziele der Studie: Ziel der Studie ist die Untersuchung der Wertigkeit des Ultraschalls bei der Diagnose einer Gelenksentzündung bei der HH Arthropathie Welche Hypothesen sollen überprüft werden: Hauptzielgröße: Eine Gelenksentzündung kann mit Hilfe des Ultraschalls bei Patienten mit HH Arthropathie häufiger festgestellt werden als mit Hilfe der klinischen Untersuchung.

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Studiendetails

Studienziel Sonographisch fassbare Entzündungszeichen (definiert als B-mode und/oder Power Doppler Veränderungen an mindestens 1 Gelenk) des 38 Gelenke Scores zum Zeitpunkt der Visite (cross-sectionales Design) werden häufiger beobachtet als klinische Zeichen der Gelenksentzündung (definiert als klinische Schwellung von mindestens 1 Gelenk)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 105
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle FWF Der Wissenschaftsfonds

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Männer oder Frauen ≥18 Jahre und <90 Jahre
  • Patienten mit hereditärer Hämochromatose HH (mit oder ohne Arthropathie) oder Arthrose nach den American College of Rheumatology (ACR) Kriterien

Ausschlusskriterien

  • Aktuelle Behandlung mit einem experimentellen Präparat (Teilnahme an einer Medikamentenstudie)
  • Komplette Zerstörung der zu untersuchenden Gelenke

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Hauptzweck: Untersuchung der Wertigkeit des Ultraschalls bei Patienten mit hereditärer Hämochromatose (HH) assoziierter Arthropathie. Was ist der Hintergrund der Studie: Die hereditäre Hämochromatose (HH) ist eine autosomal-rezessiv vererbte Eisenspeicherkrankheit, die durch eine Mutation im HFE Gen verursacht wird. Charakteristische Zeichen der Erkankung sind Hepatomegalie, Hypogonadismus, eine Hyperpigmentierung der Haut und/oder Diabetes mellitus. Eine Arthropathie kommt bei etwa zwei Drittel der Patienten vor und gehört zu den Manifestationen, die die Lebensqualität der Patienten am meisten beeinträchtigen. Klinik und Verlauf der HH Arthropathie ähneln meist der der Osteoarthrose (OA), die Beschwerden treten allerdings früher auf und sind durch intermittierende Gelenksentzündungen vor allem der MCP Gelenke gekennzeichnet. Regelmäßige Aderlässe haben meist keinen Einfluss auf die Gelenksbeschwerden und der Wert entzündungshemmender Medikamente ist noch nicht hinreichend geklärt. In histologischen Studien wurde bei einem Teil der Patienten mit HH Arthropathie eine Synovitis beobachtet und mit Hilfe moderner bildgebender Verfahren könnten HH Patienten mit aktiver Gelenksentzündung identifiziert werden. Die muskuloskelettale Sonographie ist zur Diagnose rheumatischer Gelenkserkrankungen wie der Rheumatoiden Arthritis, der Chondrokalzinose oder der OA bereits fest etabliert, allerdings wurde der Wert dieser Technik zur Abklärung der HH Arthropathie bisher nicht untersucht. Maßnahmen: Neben Routineuntersuchungen wie Anamnese und klinische Untersuchung, Blutabnahme und Röntgen erfolgt zu Studienzwecken ein Ultraschall an 36 Gelenken (Hangelenke, MCPs, PIPs, DIPs, Hüft-, Knie- und Sprunggelenke). Potentielle Studienteilnehmer: In diese Studie sollen 35 Patienten mit HH Arthropathie, 35 Patienten mit HH aber ohne Arthropathie und 35 Patienten mit Arthrose eingeschlossen werden. Was ist das Ziel der Studie: Ziel der Studie ist die Untersuchung der Wertigkeit des Ultraschalls bei der HH Arthropathie Hypothesen: Die primäre Hypothese dieser Studie ist es, dass mit Hilfe der Gelenkssonographie eine Synovitis (definiert als synoviale Hypertrophie im B-Mode oder als Hypervaskularisierung im Power Doppler) bei Patienten mit HH Arthropathie häufiger festgestellt wird als mit Hilfe der klinischen Untersuchung (definiert als synoviale Schwellung). Weitere Ziele dieser Untersuchung sind die Korrelation klinischer und sonographischer Befunde, der Vergleich des Ultraschalls und des konventionellen Röntgens in Hinblick auf die Detektion struktureller Läsionen und der Vergleich von sonographischen Veränderungen bei HH Arthropathie und OA Patienten.

Quelle

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