Beschreibung der Studie

Die Therapie von an Brustkrebs erkrankten Patientinnen richtet sich nach dem Tumorstadium, also nach dem Ausmaß in dem die Krebserkrankung in der Brust und im gesamten Körper fortgeschritten ist. Sowohl die Magnetresonanztomografie (MRT) als auch die Positronen-Emissions-Tomografie (PET) ist ein bewährtes bildgebendes diagnostisches Verfahren für die Erkennung von Tumorherden. Neu ist die Kombination dieser beiden Verfahren in einem Gerät, der kombinierten MR-PET. Von diesem Kombinationsverfahren wird erwartet, dass durch die Ausnutzung der jeweiligen Vorteile der Einzelverfahren eine höhere Genauigkeit für die Erkennung von Tumorherden und letztlich des Tumorstadiums erreicht werden kann. In dieser Studie soll erstmals bei einer größeren Anzahl von Brustkrebspatientinnen die Genauigkeit der Ganzkörper MR-PET für die Bestimmung des Tumorstadium überprüft und mit den verbreiteten Standardverfahren verglichen werden. Aufgrund von Ergänzungen zu dem initialen Studienplan wurde ein Amendement zum Ethikantrag beantragt (11-4824-BO -> 17-7396-BO; Ethikkommission der Medizinischen Fakultät Universität Duisburg-Essen am 27.6.2017)

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Studiendetails

Studienziel Bestimmung der diagnostischen Genauigkeit der kombinierten 18F-FDG-MR-PET für die Bestimmung des Gesamttumorstadiums bei Mammakarzinompatientinnen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 199
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Weibliches Geschlecht,
  • Neu diagnostiziertes lokal fortgeschrittenes therapienaives Mammakarzinom Tumorstadium T2-T4 oder triple-negative Karzinome unabhängig von der Größe oder molekularem high-risk Tumor,
  • Alter ab 18 Jahre,
  • Bei prämenopausalen Frauen: negativer Schwangerschaftstest, Schriftliche Zustimmung zur Teilnahme an der Studie

Ausschlusskriterien

  • Frühere Krebserkrankung in den letzten fünf Jahren (ausgenommen: Basalzellkarzinome, in situ Zervixkarzinome), Kontraindikation gegen eine Untersuchung in der MRT, Hochgradige Niereninsuffizienz (GFR < 30 mg/dl), Psychische Erkrankung, die das Verständnis des Studienprotokolls einschränkt, Schwangerschaft, Stillzeit

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die kombinierte Magnetresonanztomografie/ Positronen-Emissions-Tomografie (MR-PET) ist ein realtiv neues hybrides bildgebendes Verfahren. Die hohe Sensitivität der PET (mit 18F-FDG) für die Tumor und Metastasenerkennung in Kombination mit der präzise koregistrierten MRT, welche durch ihren hohen Weichteilkonstrast ihrerseits eine hohe diagnostische Genauigkeit für die Tumordetektion besitzt (besonders in parenchymatösen Organen, wie der Leber), verspricht eine potentielle Steigerung der diagnostischen Genauigkeit bei der Bestimmung des Gesamttumorstadiums von Mammakarzinompatientinnen. In dieser Studie soll erstmals bei einem größeren Kollektiv (n=199) die Ganzkörper 18F-FDG MR-PET mit dem konventionellen Tumorstagingalgorithmus nach der interdisziplinären S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms hinsichtlich ihrer Diagnostischen Genauigkeit verglichen werden.

Quelle

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