Beschreibung der Studie

Bei gesunden Probanden wird das Rachenspülwasser auf virale Erreger von Atemwegsinfektionen untersucht. Für die Untersuchung werden neue Untersuchungsmethoden (Polymerase Ketten Reaktion zur Detektion von Nukleinsäuren) angewendet, die Erreger viel schneller detektieren können als konventionelle Untersuchungsmethoden. Im klinischen Zusammenhang ist die Bedeutung positiver Befunde mit diesen Methoden nicht geklärt und es ist unklar, ob die nachgewiesenen Erreger immer eine Erkältung bedingen. Deswegen werden die Befunde aus dem Rachenspülwasser bei gesunden Probanden mit Erkältungssymptomen, aktueller Stress-Symptomatik, Rauchen und anderen klinischen Faktoren in Zusammenhang gebracht. Die Studie soll klären, in wieweit die nachgewiesenen Erreger im Rachenspülwasser wirklich für Erkältungssymptome ursächlich sind oder nur eine Besiedlung darstellen, die keine klinische Bedeutung hat.

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Studiendetails

Studienziel Prävalenz positiver Befunde aus dem Rachenspülwasser mittels PCR bei gesunden Probanden zum Zeitpunkt 0, 3 Wochen später und bei Auftreten von Erkältungssymptomen
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 222
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung (IZKF) Universitätsklinikum Jena

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

Ausschlusskriterien

  • Fehlende Einwilligung des Probanden oder seines rechtlichen Vertreters
  • Vorliegen einer primär pulmonalen oder die Lunge mit betreffenden Erkrankung mit oder ohne Einnahme einer entsprechenden Medikation
  • Vorliegen einer Erkrankung, die das Immunsystem beeinträchtigt, zum Zeitpunkt des Studieneinschlusses oder im Zeitraum von 5 Jahren zuvor inklusive Diabetes mellitus
  • Einnahme immunsupprimierender oder immunmodulierender Medikation, zum Zeitpunkt des Studieneinschlusses oder im Zeitraum von 5 Jahren zuvor

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Jena

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Häufig gestellte Fragen

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Respiratorische Viren beeinflussen maßgeblich die Morbidität und Mortalität von Patienten mit Immunsuppressionen. Meistens werden die Pathogene aus dem Rachenspülwasser mittels PCR detektiert. Inzwischen gibt es eine Fülle an Informationen zu positiven PCR Befunden aus dem Rachenspülwasser von symptomatischen Patienten mit Immunsuppression, aber die Kenntnis über die Prävalenz bei asymptomatischen gesunden Probanden ist sehr gering. Daher führt unsere Gruppe eine prospektive Studie durch, die die Prävalenz positiver Befunde bei gesunden Probanden in den Wintermonaten klären soll. Nach Einschluß in die Studie und schriftlicher Einverständniserklärung geben die Probanden ein Rachenspülwasser ab und füllen einen Fragebogen zu aktueller Erkältungssymptomatik aus. Diese Prozedur wird 3 Wochen später wiederholt mit einem zusätzlichen Fragebogen eine weitere Woche später. Im Falle des Auftretens von Erkältungssymptomen zu einen späteren Zeitpunkt werden die Probanden gebeten, erneut Rachenspülwasser abzugeben und einen Fragebogen auszufüllen. Wir planen pro Wintersaison 111 Probanden einzuschließen (Dauer der Studie Herbst 2013-Frühjahr 2014 und Herbst 2014 - Frühjahr 2015). Mit dieser Fallzahl werden wir in der Lage sein, eine Prävalenz von 10% mit einem 95% CI von 10% zu detektieren. Dies ist bisher die erste Studie, die propsktiv gesunde Probanden in Europa in den Wintermonaten auf diese weise untersucht. Zukünftige Studien werden sich mit der untersuchung von Patienten mit Immunsuppression beschäftigen. Unsere Daten werden grundlegende Informationen für die Interpretation positiver Befunde bei symptomatischen, immunsupprimierten Patienten liefern.

Quelle

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