Beschreibung der Studie

Die Studie NUSPROCHART soll überprüfen, ob Menschen mit einem erhöhten Risiko einer koronaren Herzkrankheit (KHK) eine veränderte zerebrale (neurale) Stressverarbeitung aufweisen. - Fundierte Studien haben den Zusammenhang zwischen mentalem Stress und KHK gezeigt. Danach kann dieser Faktor sowohl als Risikofaktor der KHK-Entstehung als auch als Auslöser akuter Krankheitsereignisse wirken. Zusätzlich wurde die Anwesenheit von KHK-Risikofaktoren wie Typ 2 Diabetes, verstärkte Bauchfettbildung oder Rauchen mit einer gestörten Reaktivität der stressverarbeitenden Systeme in Verbindung gebracht. Die Mechanismen im Gehirn, die diesen Veränderungen zugrunde liegen, sind jedoch nur unzureichend charakterisiert. Bei der Studie soll bei gesunden Probanden mit unterschiedlich hohem KHK-Risiko ein mentaler Stresstest angewandt werden, der während der Darstellung der Gehirnaktivität mittels funktioneller Magnetresonanztomographie eingesetzt werden kann. Bei der Auswertung werden Probanden mit niedrigem und hohem Risiko hinsichtlich der Parameter, die den Effekt der Stressexposition anzeigen, verglichen. Ziel ist es, einen neuralen Mechanismus bei der die Entstehung dieser häufigen und bedeutsamen Herzerkrankung zu identifizieren.

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Studiendetails

Studienziel Zunahme des subjektiven Stressniveaus unter Stressexposition, gemessen mit visueller Analogskala. Die Messungen werden unmittelbar vor und nach Stressexposition durchgeführt.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • schriftliches Einverständnis

Ausschlusskriterien

  • Evidenz einer vorhandenen koronaren Herzkrankheit 2. aktive oder unkontrollierte körperliche oder psychische Erkrankung 3. Gebrauch von Betablockern oder Kortikosteroiden 4. Erkrankungen oder Zustände, die eine MRT-Untersuchung verbieten.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Koronare Herzkrankheit-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Die Studie NUSPROCHART soll die Hypothese prüfen, nach der Personen mit einem erhöhten Risiko einer koronaren Herzkrankheit (KHK) eine dysfunktionelle zerebrale (neurale) Stressverarbeitung aufweisen. Fundierte epidemiologische und klinische Studien haben die Assoziation zwischen mentalem Stress und KHK gezeigt. Danach kann dieser Faktor sowohl als Risikofaktor der KHK-Entstehung als auch als Trigger akuter koronarer Ereignisse wirken. Zusätzlich wurde die Anwesenheit klassischer KHK-Risikofaktoren wie Typ 2 Diabetes, viszerale Adipositas oder Rauchen mit einer dysfunktionellen Reaktivität der stressverarbeitenden Systeme in Verbindung gebracht. Die neuralen Mechanismen, die diesen Veränderungen zugrunde liegen, sind jedoch nur unzureichend charakterisiert. Um oben genannte Hypothese zu testen, soll bei gesunden Probanden mit unterschiedlich hohem koronaren Risiko ein mentaler Stresstest angewandt werden, der während der Darstellung der zerebralen Aktivität mittels funktioneller Magnetresonanztomographie eingesetzt werden kann. Bei der Auswertung werden Probanden mit niedrigem und hohem koronaren Risiko hinsichtlich der Parameter, die den Effekt der Stressexposition anzeigen, verglichen. Ziel der Studie ist es, einen neuralen Pathomechanismus zu identifizieren, der die Entstehung dieser häufigen und bedeutsamen Herzerkrankung begünstigt.

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