Beschreibung der Studie

Ziel der Studie ist die Evaluation (iS einer Psychotherapiestudie) der Wirksamkeit eines neuen störungsspezifischen, manualisierten psychotherapeutisch-bewegungstherapeutischen Gruppentherapieprogramms zur frühen Behandlung von Patienten mit schizophrenen Psychosen. Dieses in die reguläre Gesamtbehandlung integrierte Motorisch-Kognitive Therapieprogramm besteht aus einer Kombination von kognitiven, bewegungs- und sporttherapeutischen sowie psychoedukativen Einzelelementen, deren Wirksamkeit bereits empirisch nachgewiesen werden konnte. Ziele der klinischen Studie ist es zu prüfen, ob die Behandlung zu einer größeren Verbesserung des sozialen Funktionsniveaus und stärkeren Verminderung schizophrener Negativsymptome führt als die bisher übliche unspezifische bewegungstherapeutische Standardbehandlung.

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Studiendetails

Studienziel - Negativsymptomatik (PANSS) - soziales Funktionsniveau (GAF und SOFS Rating) nach 18 Behandlungssitzungen im Vergleich zur Baselinemessung vor der Intervention
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Zahl teilnehmender Patienten 128
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Dietmar Hopp Stiftung gGmbH

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • einwilligungsfähige Patienten mit schizophrenen Psychose (DSM-IV 295.xx, ICD-10 F20.x)

Ausschlusskriterien

  • hirnorganische Störungen, Z.n. schwerem SHT oder anderer relevanter Hirnläsion, schwere depressive Episode, Intelligenzminderung (F7x) oder sonstige chronische psychische Krankheiten, ggw. Substanzmissbrauch bei komorbider Abhängigkeitserkrankung, schwere internistisch, neurologisch oder orthopädisch begründbare Einschränkung der motorischen Funktionen oder der körperlichen Belastbarkeit (z.B. Angina pectoris, COPD).

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel der bizentrischen, beobachterverblindeten, randomisierten Studie ist die Evaluation (iS einer Psychotherapiestudie) der Wirksamkeit eines störungsspezifischen, manualisierten psychotherapeutisch-bewegungstherapeutischen Gruppentherapieprogramms zur frühen Behandlung von Patienten mit schizophrenen Psychosen. Dieses in die Gesamtbehandlung integrierte Motorisch-Kognitive Therapieprogramms besteht aus einer Kombination von kognitiven, bewegungs- und sporttherapeutischen sowie psychoedukativen Einzelelementen, deren Wirksamkeit bereits empirisch nachgewiesen werden konnte. Die geplante Stichprobe umfasst 128 Patienten mit einer schizophrenen Psychose (DSM-IV 295.xx, ICD-10 F20.x) im Alter von 18 bis 55 Jahren, die in der Klinik für Allgemeine Psychiatrie Heidelberg und im Psychiatrischen Zentrum Nordbaden (Wiesloch) rekrutiert und behandelt werden (stratifiziert nach der Höhe der aktuellen antipsychotischen Medikation bei Einschluss). Es soll durch Vergleich von 2 Gruppen (n=64) nach je 18 Sitzungen (50 min.) geprüft werden, ob die iMKT zu einer hypothetisch angenommenen größeren Veränderung folgender Zielvariablen führt als die bisher übliche unspezifische bewegungstherapeutische Standardbehandlung (TAU): Primäre Zielvariablen: -größere Verbesserung des sozialen Funktionsniveaus (GAF und SOFS Rating) -stärkere Verminderung schizophrener Negativsymptome (PANSS) Sekundäre Zielevariablen: - größere Verminderung von schizophrenen Positivsymptomen (PANSS) -größere Verbesserung exekutiver Funktionen (Tower-Test, Labyrinth-Test, Corsi Block-Test). -größere Verbesserung des Erkennens der Intentionen anderer Menschen („Theory of Mind“, TOM-task) in einem standardisierten False-Belief Task (Schnell 2011). Explorative Analyse: - Besteht ein korrelativer Zusammenhang zwischen der Veränderung exekutiver Funktionen, der Mentalisierungsfähigkeit, des psychosozialen Funktionsniveaus und der Lebensqualität? - Welcher korrelative Zusammenhang besteht zwischen der Ausprägung der Positiv- und Negativsymptome und den Therapieeffekten auf sozial kognitive und exekutive Funktionen? -Inwiefern hängen Positiv- und Negativsymptome mit Attributionsstil und Jumping to Conclusions zusammen? -Hat die integrierte motorisch kognitive Therapie einen größeren Einfluss auf Attributionsstil und Jumping to Conclusions -In welchen Domänen des sozialen Funktionsniveaus zeigen sich behandlungsabhängige Unterschiede?

Quelle

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