Beschreibung der Studie

Der Hauptzweck der Studie ist die Untersuchung des Immunstatus von Sepsispatienten anhand von Gewebe aus Gaumenmandeln als einfach verfügbares, sekundäres lymphatisches Organ. Der Hintergrund der Studie ist die Erforschung der T-Zellfunktion von Sepsispatienten. Es werden dabei Gewebeproben aus Gaumenmandeln von Patienten mit chronischer Mandelentzündung und von Sepsispatienten untersucht. Zur Kontrolle dienen Gewebeproben aus Gaumenmandeln, die bei Patienten entnommen werden, bei denen eine Mandelvergrößerung zum Schnarchen geführt hat. Potentielle Studienteilnehmer sind Patienten, bei denen routinemäßig die Mandeln aufgrund von chronischer Entzündung oder Mandelvergrößerung mit Schnarchen entnommen werden sowie Sepsispatienten. Die Ziele sind Unterschiede zwischen der T-Zellfunktion in lymphatischen Gewebe von Patienten mit lokaler (chronische Mandelentzündung) und systemischer (Sepsis) Entzündung zu finden, da davon ausgegangen wird, dass Patienten mit einer Sepsis eine veränderte T-Zellfunktion besitzen. Auch Sepsispatienten untereinander können sich unterscheiden. Es gilt herauszufinden, ob bestimmte T-Zellfunktionen das Überleben der Sepsispatienten begünstigen. Diese T-Zellfunktionen, die mit einem höheren Überlebenswahrscheinlichkeit assoziiert sind, gilt es in weiteren Studien dann zu begünstigen.

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Studiendetails

Studienziel Unterschied der T-Zellantwort der Patienten mit Sepsis, chronischer Tonsillitis und Tonsillenhyperplasie in Bezug auf Aktivierung, Proliferation und Apoptose und dadurch Untersuchung der Existenz von T-Zell-spezifischen Parametern bei systemischer und lokaler Entzündung
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 21
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Center for Sepsis Control and Care (CSCC)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gruppe 1 (Sepsispatienten): erwachsenen Patienten, die 2 Wochen nach der Diagnose einer schweren Sepsis und/oder septischen Schockes und schriftlicher Einwilligung gebeten werden, ein Stück ihrer Tonsille zur Verfügung zu stellen
  • Gruppe 2 (chronische Mandelentzündung): erwachsene Patienten mit 3 oder mehr Episoden von rezidivierenden, akuten Tonsillitiden pro Jahr, die für die routinemäßige Tonsillektomie geplant sind
  • Gruppe 3 (Mandelvergrößerung): erwachsene Patienten mit Tonsillenhyperplasie ohne akute oder chronische Tonsillitis in der Anamnese, die zur routinemäßigen Tonsillektomie aufgrund Rhonchopathie oder obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom geplant werden

Ausschlusskriterien

  • Gruppe 1 (Sepsispatienten): neuromuskuläre Erkrankungen, Alkoholmißbrauch, Steroid-Therapie aufgrund von Asthma, COPD und Patienten, die wahrscheinlich innerhalb weniger als 24 Stunden sterben, Patienten mit Zustand nach Tonsillektomie
  • Gruppe 2 und 3 (chronische Mandelentzündung und Mandelvergrößerung): Sepsis, Immundefizienz, schwere chronische Erkrankungen in der Krankengeschichte

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Der Hauptzweck der Studie ist die Untersuchung des Immunstatus von Sepsispatienten anhand von Gewebe aus Tonsillen als einfach verfügbares, sekundäres lymphatisches Organ. Der Hintergrund der Studie ist die Erforschung der T-Zellfunktion von Sepsispatienten. Es werden dabei Tonsillenproben von Patienten mit chronischer Tonsillitis und Sepsispatienten untersucht. Zur Kontrolle dienen Tonsillenproben, die bei Patienten entnommen werden, bei denen eine Tonsillenhyperplasie zur Rhonchopathie geführt hat. Potentielle Studienteilnehmer sind Patienten, bei denen routinemäßig die Tonsillen aufgrund von chronischer Entzündung oder Hyperplasie mit Rhonchopathie entnommen werden sowie Sepsispatienten. Die Ziele sind Unterschiede zwischen der T-Zellfunktion in lymphatischen Gewebe von Patienten mit lokaler (chronische Tonsillitis) und systemischer (Sepsis) Entzündung zu finden, da davon ausgegangen wird, dass Patienten mit einer Sepsis eine veränderte T-Zellfunktion besitzen. Auch Sepsispatienten untereinander können sich unterscheiden. Es gilt herauszufinden, ob bestimmte T-Zellfunktionen das Überleben der Sepsispatienten begünstigen. Diese T-Zellfunktionen, die mit einem höheren Überlebenswahrscheinlichkeit assoziiert sind, gilt es in weiteren Studien dann zu begünstigen.

Quelle

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