Beschreibung der Studie

Hintergrund: Liegt eine Lungenarterienembolie mit Rechtsherzbelastung vor, so führt dies zur Änderung des Blutflussverhaltens, sowohl im Bereich der Lungengefäße, als auch in weiter entfernt liegenden Gefäßen. Diese Veränderung ist mit einer kurzen sonographischen Untersuchung an den Venen der Leiste zu erfassen. Damit wäre die Sonographie ein wertvolles Hilfsmittel bei der Differentialdiagnose der Lungenarterienembolie. Studienteilnehmer: Patienten mit Verdacht auf Lungenembolie, welche in der Computertomographie bestätigt (Arm 1) oder ausgeschlossen (Arm 2) wird. Hypothese: Bei akuter Lungenarterienembolie korreliert die Störung des lungennahen Blutflusses die im Rahmen einer initialen Thorax-Computertompgrahie erfasst wird mit sonographisch verifizierbaren Änderungen des Blutflusses in der Leiste. Ziel: Prüfen der Hypothese

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Studiendetails

Studienziel Dopplersonographische Untersuchung der Patienten, bei denen in der Computertomographie eine Lungenembolie bestätigt oder ausgeschlossen wurde. Die Untersuchung soll innerhalb von 48 Stunden nach der Computertomographie erfolgen.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 70
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Halle (Saale)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Verdacht auf akute LAE (Lungenembolie) (ICD-Code: I26.0 / I26.9)
  • unterschriebene Einwilligungserklärung

Ausschlusskriterien

  • nicht aufklärungsfähiger Patient, COPD, dialysepflichtiger Patient, andere Lungenerkrankungen, die mit Cor pulmonale einhergehen

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Halle Saale

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Häufig gestellte Fragen

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Liegt eine Lungenarterienembolie mit Rechtsherzbelastung vor, so führt dies zur Änderung der zentralen Hämodynamik. Folge ist eine Änderung der peripheren venösen Hämodynamik mit Umschlag der regulären respiratorischen in eine kardiale Modulation der Geschwindigkeits-Zeit-Spektren an der V. femoralis communis bei sonographischer Evaluation. Diese Untersuchung erfordert einen nur minimalen Zeitaufwand und kann hilfreich in der Differenzialdiagnostik einer Lungenarterienembolie sein. Hypothese: Bei akuter Lungenarterienembolie korreliert die Störung der zentralen venösen Hämodynamik, die im Rahmen der initialen Thorax-CT-Diagnostik durch Bestimmung morphologischer und funktioneller Parameter erfassbar ist, mit sonographisch verifizierbaren Änderungen der peripheren venösen Hämodynamik an der V. femoralis communis.

Quelle

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