Beschreibung der Studie

Das Forschungsvorhaben untersucht, ob und wie Immunzellen spezifisch auf die Tumorauslösenden Bestandteile von humanem Papillomavirus (HPV) Typ 16 reagieren. Die Impfung gegen HPV wird seit einigen Jahren von der ständigen Impfkommission empfohlen, allerdings ist die genaue Dauer der Immunität nach abgeschlossener Impfung derzeit noch nicht bekannt. Deshalb kann die Frage der Notwendigkeit einer Wiederimpfung noch nicht beantwortet werden. Es ist wichtig, herauszufinden, wie lange die Immunität vorhält und welcher Art die mögliche Antwort der Immunsystems gegen HPV in entsprechend geimpften Personen ist. Die Studie schließt Probanden ein, die gesund und entweder ungeimpft oder bereits mit einem zugelassenen Impfstoff gegen HPV geimpft sind. Um den Verlauf der Impfantwort zu charakterisieren, möchten wir bei Vorliegen einer messbaren Immunität die Testungen ein zweites Mal innerhalb eines Jahres durchführen. Alle Teilnehmer-bezogenen Informationen und Befunde werden vertraulich behandelt und verbleiben im Institut für Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums Essen. Zugang erhalten lediglich am Forschungsvorhaben beteiligte Personen. Die Daten werden verschlüsselt (pseudonymisiert) gespeichert und ausgewertet. Das bedeutet, dass die Daten des auszufüllenden Fragebogens durch eine Buchstaben-Ziffernkombination verschlüsselt, Einverständniserklärung und Fragebogen/Laborergebnisse räumlich getrennt voneinander aufbewahrt werden. Dadurch kann eine Zuordnung von Daten zu bestimmten Personen durch uns erfolgen und Ergebnisse auf Anfrage mitgeteilt werden.

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Studiendetails

Studienziel Interfon-gamma Produktion frisch isolierter Lymphozyten innerhalb von 2 Tagen mittels ELISpot.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Essen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • entweder gegen HPV geimpft oder keine HPV-Impfung

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft und Erkrankungen, die das Immunsystem beeinflussen, z.B. Autoimmunerkrankungen oder Infekte

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Das Forschungsvorhaben untersucht die spezifische Reaktivität von peripheren mononukleären Zellen gegen die onkogenen Bestandteile von humanem Papillomavirus (HPV) Typ 16. Die Impfung gegen HPV wird seit einigen Jahren von der ständigen Impfkommission empfohlen, auch im aktuellen epidemiologischen Bulletin vom 30. Juli 2012, „zur Reduktion der Krankheitslast durch den Gebärmutterhalskrebs eine generelle Impfung gegen humane Papillomviren (Typen HPV 16, 18) für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren“. Weiterhin heißt es dort: „Die genaue Dauer der Immunität nach Verabreichung aller Impfstoffdosen ist derzeit noch nicht bekannt. Die Frage der Notwendigkeit einer Wiederimpfung kann deshalb noch nicht beantwortet werden. Über die epidemiologische Wirksamkeit der Immunisierung von Jungen und Männern zur Verhinderung der Infektion bei Frauen liegen keine ausreichenden Daten vor“. Aus diesem Grund ist es wichtig herauszufinden, ob eine Immunantwort in HPV-geimpften Personen zu finden ist, welcher Art diese ist und wie lange die Immunität vorhält. Da nicht nur Gebärmutterhalskrebs, sondern auch andere Krebsarten mit dem Hochrisiko-Typ HPV16 assoziiert sind, soll detailliert analysiert werden, wie Immunzellen in der Lage sind, auf die Onkogene HPV16 E6 und E7 zu reagieren

Quelle

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