Beschreibung der Studie

Die transkranielle random noise stimulation ist ein experimentelles Verfahren zur nicht-invasiven stimulation des Gehirns. Durch einen von außen an den Kopf angelegten Strom niedriger Stärke soll versucht werden, Funktionsstörungen des Gehirns im Rahmen des Negativ-Syndroms bei Schizophrenie zu verbessern. Geeignet sind Patienten im Alter von 18 bis 65 Jahren, mit der Diagnose einer Schizophrenie und einem Negativ-Syndrom, das aus Willensschwäche, Antriebslosigkeit, sozialem Rückzug, Desinteresse und Konzentrationsstörungen besteht. Die Patienten erhalten zu ihrer bestehenden Medikation eine zusätzliche Behandlung mit elektrischer Stimulation, wobei 20 Behandlungen à 20 Minuten binnen zwei Wochen durchgeführt werden (jeweils Montag bis Freitag 2 Stimulationen pro Tag). Die Hälfte der Patienten bekommt dabei eine echte Behandlung (Verum), die andere Hälfte eine Scheinbehandlung (Plazebo). Die Zuteilung zu den Gruppen erfolgt nach dem Zufallsprinzip (Randomisierung) und wird während der Studie geheim gehalten (Verblindung).

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Studiendetails

Studienziel Signifikante Reduktion der Punktzahl im Positive and Negative Assessment Scale (PANSS) als Messparameter der Gesamtschwere der Erkrankung und in der Scale for the Assessment of Negative Symptoms (SANS) als Messparameter des Negativ-Syndroms von Baseline bis unmittelbar nach der 20. Stimulation.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der LMU München

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose einer paranoiden oder hebephrenen Schizophrenie gemäss ICD-10 Kriterien. Baseline Stabilität der Medikation über mindestens drei Wochen. Baseline Stabilität der psychopathologischen Symptome über mindestens eine Woche.

Ausschlusskriterien

  • Andere psychiatrische Erkrankungen, schwere internistische Erkrankungen, neurologische Erkrankungen, Anfallsleiden, Implantate, Krebserkrankungen.

Adressen und Kontakt

LMU, München

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Häufig gestellte Fragen

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Die tRNS als neues nicht-invasives Hirnstimulationsverfahren wird an schizophrenen Patienten mit Negativ-Syndrom mit 20 Behandlungen in zwei Wochen über dem linken dorsolateralen präfrontalen Kortex angewendet, um klinische Symptome (untersucht durch psychopathologisches Rating) und Kognition (untersucht durch testpsychologische Verfahren) zu verbessern.

Quelle

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