Beschreibung der Studie

Sportler gehen bei der Durchführung lateraler Bewegungen ein erhöhtes Verletzungsrisiko auf der Knieebene ein. Dieses Risiko ist bei Athletinnen um das 2- bis 8-fache höher als bei Athleten. Ein Teil dieses erhöhten Verletzungsrisikos von Sportlerinnen ist auf Unterschiede in den biomechanischen Parametern des Kniegelenks zurückzuführen. Es wird aktuell auch vermutet, dass die Kontrolle des Oberkörpers in diesem Zusammenhang eine Rolle spielt. Diese sollte bei weiblichen im Vergleich zu männlichen Sportlern schlechter sein. Zusätzlich wurde postuliert, dass die Kontrolle des Oberkörpers stark von der Stabilität des Beckens abhängt. Ein Core Stability Programm welches speziell auf die Kontrolle des Beckens und dessen Kopplung zum Oberkörper könnte dementsprechend die Kontrolle des Oberkörpers und des Knies verbessern und das Verletzungsrisiko während lateraler Bewegungen reduzieren. Ziel dieser Studie ist es bei gesunde Athletinnen aus Ballsportarten den Einfluss eines Core Stability Trainings auf die Kontrolle des Oberkörpers und des Knies zu untersuchen, um durch ein Core Stability Training die Kopplung zwischen Oberkörper und Knie zu verbessern.

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Studiendetails

Studienziel Die Veränderung der Oberkörper- und Kniegelenkskontrolle nach einem Core Stability Trainings soll im Vergleich zu einem Perturbationstraining untersucht werden. Die Oberkörper-Kontrolle wird anhand kinematischer Parameter bestimmt (Rumpfflexion, Rotation und Abduktion des Thorax Segments gegenüber dem Becken). Die Kniegelenkskontrolle wird anhand der Gelenksmomente bewertet. Die Messzeitpunkte sind vor dem 5 Wochen Training (Eingangsmessung) und danach (Ausgangsmessung).
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Standardtherapie
Finanzierungsquelle Institut für Sport und Sportwissenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gesunde Frauen aus den Sportarten Fußball, Basketball, Handball mit keinen neurologischen Schäden oder Verletzungen der unteren Extremität. Keine Erfahrung mit Core Stability Training.

Ausschlusskriterien

  • Neurologische oder orthopädische Schäden, chronische Erkrankungen, parallele Teilnahme an anderen Studien, Erfahrung mit Core Stability Training.

Adressen und Kontakt

Institut für Sport und Sportwissenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Freiburg

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Das Verletzungsrisiko auf der Knieebene ist während lateraler Bewegungen bei Athletinnen höher als bei Athleten. Die neuromechanische Kontrolle des Oberkörpers spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle. Diese sollte bei weiblichen im Vergleich zu männlichen Sportlern schlechter sein und zu größerer laterale Flexion und Rotation des Oberkörpers führen. Ein Core Stability Programm welches speziell auf die Kontrolle des Beckens und dessen Kopplung zum Oberkörper könnte dementsprechend die Kontrolle des Oberkörpers und des Knies verbessern und das Verletzungsrisiko während lateraler Bewegungen reduzieren. Ziel dieser Studie ist es den Einfluss eines Core Stability Trainings auf die Kontrolle des Oberkörpers und des Knies zu untersuchen. Die Hypothese ist, dass nach dem Training die laterale Flexion und Rotation des Oberkörpers bei der Durchführung von lateraler Bewegungen reduziert werden und damit auch das Knie-Abduktionsmoment.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien