Beschreibung der Studie

Schwellung, Schmerz und vorübergehende Funktionseinschränkungen sind häufige, die Lebensqualität der Patienten negativ beeinflussende Nebenwirkungen der chirurgischen Versorgung im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich und in der Kopf-Hals-Chirurgie. Ziel dieser Studie ist es zu überprüfen, ob die Anwendung von KT (Kinesiologisches Tape) nach chirurgischer Eingriffen im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich das Auftreten von Schwellung, Schmerz und Funktionseinschränkungen im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich und in der Kopf-Hals-Chirurgie verringern kann.

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Studiendetails

Studienziel Primäres Zielkriterium ist die Ermittlung der maximalen Schwellungsreduktion innerhalb eines Tages nach maximaler Schwellung. Gemessen wird mithilfe einer definierten Fünf-Linienmessung an scechs Messzeitpunkten (T): (T-1) pre-und (T0) postoperative sowie 1.(T1),2. (T2),3.(T3) und 7.(T4) postoperativer Tag.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Abteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Klinikum Dachau

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Indikationsstellung für die Durchführung einer Septprhinoplastik

Ausschlusskriterien

  • Tape Allergie; Starker Bartwuchs; Minderjährigkeit.

Adressen und Kontakt

Rhön Klinikum Dachau, Dachau

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Häufig gestellte Fragen

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Schwellung, Schmerz und vorübergehende Funktionseinschränkungen sind häufige, die Lebensqualität der Patienten negativ beeinflussende Nebenwirkungen der chirurgischen Versorgung im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich und in der Kopf-Hals-Chirurgie. Verschiedene Methoden zur Reduktion der Morbidität nach Eingriffen im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich und in der Kopf-Hals-Chirurgie wurden bereits untersucht: die Anwendung von Medikamenten wie Analgetika, Kortikosteroiden, Antibiotika und proteolytische Enzyme, Laserbehandlung, sowie physiotherapeutische Anwendungen (z.B. Kryotherapie oder manuelle Lymphdrainage). Da keine der genannten Methoden signifikant das Auftreten der postoperative Folgen ohne unerwünschte Nebenwirkungen verhindert und/oder verringert, müssen andere Behandlungsansätze in Betracht gezogen werden um die Lebensqualität der Patienten postoperativ zu verbessern. Kinesiologisches Tape (KT) ist ein elastisches therapeutisches Tape, mit seinen Ursprünge in der Sportwissenschaft. Entwickelt in den 70-er Jahren durch Dr. Kenzo Kase soll die KT Technik Unterstützung bei Muskel- und Gelenksverletzungen bieten, sowie zur Schmerzlinderung beitragen. Ein weiteres Anwendungsgebiet liegt in der Beseitigung von Zirkulationseinschränkungen. Durch die Anlage des Tapes wird die Haut leicht angehoben, wodurch der Blut- und Lymphfluss verbessert wird. Stauungen von Lymphflüssigkeit und Blutergüsse können so entfernt werden. In dem entstehendem Raum unterhalb des Tapes bewegen sich Flüssigkeiten von Arealen die unter hohem Druck stehen in Richtung von Arealen mit niedrigem Druck. Die Tapeanlage bestimmt dabei die Richtung der Drainage. Trotz der starken kommerziellen Präsenz und zahlreicher klinischer Anwendungen liegen nur wenig wissenschaftliche Veröffentlichungen zu diesem Thema vor. Ziel dieser Studie ist es zu überprüfen, ob die Anwendung von KT nach chirurgischer Eingriffen im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich das Auftreten von Schwellung, Schmerz und Funktionseinschränkungen in der Kopf-Halschirurgie verringern kann.

Quelle

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