Beschreibung der Studie

Ziel der Studie ist die Vorbeugung von Rückenbeschwerden mit der Erfassung von medizinischen und belastungsbezogenen Merkmalen zur Abschätzung der Rückenstabilität/-funktion. Außerdem sollen sinnvolle Trainingsmaßnahmen entwickelt werden, die das Auftreten von Beschwerden verringern. Schließlich soll daraus erkannt werden, welches Training für welche Person effizient ist, um die Rückenstabilität/-funktion zu optimieren und damit Rückenbeschwerden zu reduzieren. In der Untersuchung können erwachsene Personen im Alter von 18 bis 50 Jahren beiderlei Geschlecht mit/ ohne Rückenbeschwerden mitmachen.

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Studiendetails

Studienziel neuromuskuläre Adaptation bei Störreizen: Erfassung über die muskuläre Aktivität (EMG: Amplituden-/Zeitmessgrößen). Vor und nach der 6-wöchigen Intervention
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Bundesinstitut für Sportwissenschaft
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • 18-50 Jahre

Ausschlusskriterien

  • akuter Infekt
  • Schwangerschaft
  • nicht vorhandene „Stehfähigkeit“
  • Unfähigkeit alleine (ohne fremde Hilfe) einen
  • Fragebogen auszufüllen
  • Erkrankungen, aufgrund derer körperliche Aktivität kontrainduziert ist
  • bestehende Schmerzen am Rücken bei Studieneinschluss, die innerhalb der letzten 7 Tage (akut) aufgetreten sind
  • bisherige/weitere Teilnahme an der MiSpEx-Studie

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Hintergrund: Rückenschmerzen bilden ein häufiges Krankheitsbild mit einer Lebenszeitprävalenz von rund 90%. Meist werden Defizite auf neuronaler, muskulärer und/oder struktureller Ebene als maßgeblich für die Beschwerdeentstehung und -persistenz genannt. Der aktiven Kompensation von Belastungen/Störreizen über das neuromuskuläre System kommt deshalb eine maßgebliche Bedeutung für eine adäquate Rumpfstabilität zu. Die Erfassung der neuromuskulären Kontrolle nicht nur in statischen, sondern auch in dynamischen Belastungssituationen ist aktuell weder für Nicht-Sportler, noch für Athleten geklärt. Ziel ist die differenzierte Erfassung der Adaptation der individuellen neuromuskulären Kontrolle der rumpfumgreifenden Muskulatur in Belastungssituationen unter Einbindung von Störreizen / Perturbationen (Rumpfstabilität/-funktion) und die Überprüfung von unterschiedlichen Trainingsinterventionen. Studiendesign und Methode: Die Wirksamkeit der Intervention wird im Längsschnitt, parametrisiert über Adaptationen muskulärer und neuronaler Strukturen sowie der Schmerzwahrnehmung überprüft. Trainingsmaßnahmen mit sensomotorischen bzw. kräftigenden Inhalten für den Rumpf werden im Vergleich mit einer unbehandelten Kontrollgruppe analysiert. Die Interventionszeit beträgt 6 Wochen. Eingeschlossen werden Personen zwischen 18-50 Jahren aus der Allgemeinbevölkerung und dem Spitzensport mit und ohne Rückenschmerzen.

Quelle

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