Beschreibung der Studie

Die transkranielle random noise Stimulation ist ein experimentelles Verfahren zur nicht invasiven Stimulation des Gehirns. Durch einen von außen an den Kopf angelegten Strom niedriger Stärke soll versucht werden, Funktionsstörungen des Gehirns im Rahmen des Negativ-Sydroms bei schizophrenen Patienten zu verbessern. Geeignet sind Patienten im Alter von 18 bis 65 Jahren, mit der Diagnose einer Schizophrenie und einem Negativ-Syndrom, das aus Willensschwäche, Antriebslosigkeit, sozialem Rückzug, Desinteresse und Konzentrationsstörungen besteht. Die Patienten erhalten zu ihrer bestehenden Medikation eine zusätzliche Behandlung mit elektrischer Stimulation, wobei 10 Behandlungen à 20 Minuten binnen 2 Wochen durchgeführt werden.

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Studiendetails

Studienziel (I) Signifikante Verbesserung im Verbal Learning and Memory Test (VLMT) sowie im n-back-test sowie (II) Reduktion der Punktwertes im Positive and Negative Syndrome Scale (PANSS) von der Baseline-Untersuchung bis zum Messpunkt unmittelbar nach Abschluss der 10. Intervention.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der LMU München

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose einer paranoiden Schizophrenie oder Hebephrenie nach den Diagnosekriterien des ICD-10.
  • Stabilität der Medikamente über mindestens eine Woche.
  • Stabilität des psychischen Befundes über mindestens eine Woche.

Ausschlusskriterien

  • Andere psychiatrische Diagnosen. Schwere internistische, neurologische Erkrankungen, Anfallsleiden, Implantate, Krebserkrankungen.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die tRNS als neues nicht-invasives Hirnstimulationverfahren wird an schizophrenen Patienten mit Negativsyndrom mit 10 Behandlungen in zwei Wochen angewandt, um Kognition (untersucht durch testpsychologische Verfahren) und klinische Symptome (untersucht durch Rating der Psychopathologie) durch Stimulation des linken dorsolateralen präfrontalen Kortex zu verbessern.

Quelle

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