Beschreibung der Studie

Auf der Basis einer Magnetresonanztomographie (MRT), auch bekannt unter dem Namen Kernspintomographie, wird bei klinischem Verdacht auf einen Schlaganfall die weitere Therapie geplant. Die zur Zeit am häufigsten verwendete Therapie bei Schlaganfall ist die Thrombolyse (medikamentöse Auflösung des Blutgerinnsels). Sie birgt jedoch das Risiko einer unerwünschten, potentiell lebensbedrohlichen Gehirnblutung. Um den Nutzen gegenüber dem Risiko dieser Therapie besser abwägen zu können, ist es hilfreich zu wissen, wie viel Hirngewebe noch gerettet werden kann. Mit Hilfe der MRT inkl. Kontrastmittelgabe (=Perfusions-MRT) ist dies prinzipiell möglich. In Zusammenschau mit anderen MRT-Ergebnissen wird abgeschätzt, ob ein akuter Schlaganfall schon sein gesamtes Ausmaß angenommen hat, oder ob der Zelluntergang erst auf einen kleineren Teil begrenzt ist und weiteres Hirngewebe akut bedroht ist und somit durch eine rasche Therapie noch gerettet werden kann. Weltweit wird aber noch darüber diskutiert, welche Schwellenwerte der Durchblutung für eine verlässliche Beurteilung am besten geeignet sind. Ziel dieser Forschungsarbeit ist es, die MRT-Ergebnisse vor und nach Therapie in Kombination mit den klinischen Langzeitergebnissen zu vergleichen. Damit können der Krankheitsverlauf bei erfolgreicher Therapie (= Wiedereröffnung der verschlossenen Gefaesse), aber auch bei nicht erfolgreicher Therapie besser verstanden werden.

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Studiendetails

Studienziel Vorhersage der Reperfusion mittels MRT inkl. Perfusionsbildgebung bei behandelten und unbehandelten Schlaganfall-Patienten.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten, bei denen eine vollständige Notfall-MRT-Schlaganfall-Diagnostik inklusive Perfusionsbildgebung innerhalb von 9 Stunden nach Symptombeginn vorliegt.

Ausschlusskriterien

  • Kontraindikationen gegen die MRT laut Routine-Aufkärungsbogen, wie z.B. Herzschrittmacher, Medikamentenpumpen, Schwangerschaft etc.

Adressen und Kontakt

Neurozentrum, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Untersuchung der bildmorphologischen Dynamik sowie des klinischen Ergebnisses von Patienten mit akutem ischämischen Schlaganfall sowohl mit als auch ohne rekanalisierende Therapie mittels Computer-assitierter Analyse von diffusionsgewichteten, perfusionsgewichteten und FLAIR MRT-Daten.

Quelle

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