Beschreibung der Studie

Im Rahmen dieser Studie soll untersucht werden, welche Form der Aufklärung vor einer Kieferumstellungsosteotomie die optimalste ist. Um zu prüfen, welche Art und Detaillierung der Aufklärungsinformation nützlich und hilfreich ist, sollen 40 Patienten mit Kieferstellungsanomalien und bevorstehender Umstellungsoperation zufällig auf zwei Gruppen (konventionelle Aufklärung vs. computeranimierte Aufklärung) verteilt werden. Während die erste Gruppe eine konventionelle Aufklärung unter Zuhilfenahme von angefertigten Gips-Situationsmodellen zur Veranschaulichung der geplanten Operation und des Ergebnisses erhält, wird die 2. Gruppe zusätzlich mittels eines computersimulierten Operationsergebnisses des eigenen Gesichtes aufgeklärt. Die Patienten werden im Hinblick auf ihre Vorstellungen über das Risiko, die Operation, Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen als auch wahrgenommene Informationsbedarfe befragt. Zusätzlich werden die Patienten bzgl. Ängstlichkeit, Risiko-Belastbarkeit, Informationsverarbeitungsstil etc. mittel Fragebögen untersucht. Erhoben wird, wann welcher Patient welche Information nützlich und welche kontraintuitiv bewertet. Die Erhebung findet vor und nach der Operation statt. Des Weiteren wird eine Gruppe bereits operierter Patienten rückblickend nach den Erwartungen und Hoffnungen vor der Operation und der Einschätzung der Situation einige Zeit nach der Operation befragt, um den Verlauf der individuellen Bewertung und Verarbeitungsgeschichte nachvollziehen zu können. Die im Rückblick gewonnenen Befunde werden mit den prospektiven Erhebungen gespiegelt. Eine klinische Nachbeurteilung des Operationsergebnisses findet nach 3 und 6 Monaten postoperativ statt. Die Begutachtung des psychischen Zustandes, der Zufriedenheit und der Lebensqualität erfolgt prä- sowie postoperativ am 10. Tag und nach 1, 3 und 6 Monaten.

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Studiendetails

Studienziel Patientenzufriedenheit gemessen mittels selbstentwickelten Fragebögen zu den jeweiligen Erfassungszeitpunkten (vor der Operation, 10 Tage 1, 3 und 6 Monate Postoperativ)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Human Technology Centre der RWTH Aachen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • operationswürdige Dysgnathie (KL. II oder III)
  • Wunsch nach einer Umstellungsosteotomie

Ausschlusskriterien

  • Nicht operable Patienten
  • Minderjährige
  • Schwangere

Adressen und Kontakt

Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Aachen

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Im Rahmen dieser Studie soll untersucht werden, welche Form der Aufklärung vor einer Kieferumstellungsosteotomie die optimalste ist. Um zu prüfen, welche Art und Detaillierung der Aufklärungsinformation nützlich und hilfreich ist, sollen 40 Patienten mit Dysgnathien und bevorstehender Umstellungsosteotomie randomisiert auf zwei Gruppen (konventionelle Aufklärung vs. computeranimierte Aufklärung) verteilt werden. Während die erste Gruppe eine konventionelle Aufklärung unter Zuhilfenahme von angefertigten Gips-Situationsmodellen zur Veranschaulichung der geplanten Operation und des Ergebnisses erhält, wird die 2. Gruppe zusätzlich mittels eines computersimulierten Operationsergebnisses des eigenen Gesichtes aufgeklärt. Mittels Interviews, Fragebogen und psychometrischen Verfahren werden die Patienten im Hinblick auf ihre Vorstellungen über das Risiko, die Operation, Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen als auch wahrgenommene Informationsbedarfe evaluiert. Zusätzlich werden die Patienten bzgl. Ängstlichkeit, Risiko-Belastbarkeit, Informationsverarbeitungsstil etc. psychometrisch untersucht. Erhoben wird, wann welcher Patient welche Information nützlich und welche kontraintuitiv bewertet. Die Erhebung findet vor und nach der Operation statt. Des Weiteren wird eine Gruppe bereits operierter Patienten rückblickend nach den Erwartungen und Hoffnungen vor der Operation und der Einschätzung der Situation einige Zeit nach der Operation befragt, um den Verlauf der individuellen Bewertung und Verarbeitungsgeschichte nachvollziehen zu können. Die retrospektiven Befunde werden mit der begleitenden Erhebung gespiegelt. Eine klinische Re-evaluation des ästhetischen Ergebnisses findet nach 3 und 6 Monaten postoperativ statt. Die Begutachtung des psychischen Zustandes, der Zufriedenheit und der Lebensqualität erfolgt prä- sowie postoperativ am 10. Tag und nach 1, 3 und 6 Monaten.

Quelle

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