Beschreibung der Studie

In vitro Fertilisation erfordert üblicherweise eine hoch dosierte Gonadotropinstimulation. Alternativ können Clomifencitrat-Tabletten eingesetzt werden, was einfach, preisgünstig und für die Patientinnen angenehmer zu verabreichen ist. Diese sind jedoch nicht so wirksam wie Gonadotropine. Bei einer Natural Cycle-IVF, bei der nur sehr wenige Follikel heranreifen sollen, ist die geringere Wirksamkeit von Clomifencitrat kein Nachteil. Hypothese: Clomiferncitrat erhöht die Effektivität einer Natural Cycle-IVF-Therapie. Intervention: ZUnächst wird eine Natural Cycle IVF-Behandlung ohne Clomifencitrat durchgeführt. Wenn die erste Natural Cycle IVF-Behandlung nicht zu einer Schwangerschaft geführt hat, erfolgt eine zweite Natural Cycle IVF-Therapie mit Clomifencitrat (25mg tgl. oral, beginnend ab dem 6./7. Zyklustag bis zur Ovulationsinduktion). Ergebnis: Bei der Anwendung von Clomifencitrat zeigt sich eine geringere Rate an vorzeitigen Ovulationen, wodurch die Transferrate pro Zyklus und damit die Schwangerschaftsrate pro Therapiezyklus ansteigt. Nebenwirkungen traten bei der verwendeten geringen Dosis von Clomifencitrat fast keine auf.

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Studiendetails

Studienziel Schwangerschaftsrate pro Zyklus
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Abteilung Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Indikation für eine IVF-Therapie
  • Wunsch, eine Natural Cycle-IVF-Behandlung durchzuführen
  • Regelmässige Menstruationen (26-30 Tage)
  • 18-42 Jahre

Ausschlusskriterien

  • Unregelmässige Menstruationen
  • Alter >42 Jahre

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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In vitro Fertilization erfordert üblicherweise eine hoch dosierte Gonadotropinstimulationen. Alternativ können Clomifencitrat-Tabletten eingesetzt werden, was einfach, preisgünstig und für die Patientinnen angenehmer zu verabreichen ist. Diese sind jedoch nicht so wirksam wie Gonadotropine. Bei einer Natural Cycle-IVF, bei der nur sehr wenige Follikel heranreifen sollen, ist die geringere Wirksamkeit von Clomifencitrat kein Nachteil. Hypothese: Clomiferncitrat erhöht die Effektivität einer Natural Cycle-IVF-Therapie. Intervention: ZUnächst wird eine Natural Cycle IVF-Behandlung ohne Clomifencitrat durchgeführt. Wenn die erste Natural Cycle IVF-Behandlung nicht zu einer Schwangerschaft geführt hat, erfolgt eine zweite Natural Cycle IVF-Therapie mit Clomifencitrat (25mg tgl. oral, beginnend ab dem 6./7. Zyklustag bis zur Ovulationsinduktion). Ergebnis: Bei der Anwendung von Clomifencitrat zeigt sich eine geringere Rate an vorzeitigen Ovulationen, wodurch die Transferrate pro Zyklus und damit die Schwangerschaftsrate pro Therapiezyklus ansteigt. Nebenwirkungen traten bei der verwendeten geringen Dosis von Clomifencitrat fast keine auf.

Quelle

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