Beschreibung der Studie

Die veno-venöse extrakoporale Membranoxygenation (vv-ECMO) gilt als unterstützende Möglichkeit bei der Behandlung schwerer Formen der respiratorischen Insuffizienz. Unter dieser Unterstützung, die entfernt einer modifizierten Herz-Lungen-Maschine gleicht, kann die lungenschädigende Beatmung reduziert und eine Erholung der Lungenstruktur erreicht werden. Die Anordnung der Katheter im Gefäßsystem der Patienten bedingt eine Rezirkulation des Blutes im Schlauchsystem der ECMO, so dass effektiv nur ca. 60-80% des Blutes abgegeben werden und zur Sauerstoffanlieferung zur Verfügung stehen. Eine ädaquate Positionierung der Katheter, um die Rezirkulation zu minimieren, ist bisher nicht möglich, die Rezirkulation kann nur grob geschätzt werden. In dieser prospektiven beobachtenden Studie soll bei Patienten, die eine veno-venöse ECMO benötigen, der Rezirkulationsgrad des Systems bestimmt werden, um eine adäquate Katheter-Position zu ermöglichen und damit die Effektivität der ECMO zu maximieren.

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Studiendetails

Studienziel Arterielle Sauerstoffsättigung (mittels Blutgasanalysen bzw. transkutan) Sauerstoffangebot bzw. –verbrauch (mittels Blutgasanalysen bzw. Schlauchsonden) Relatives Shuntvolumen (mittels Schlauchsonden und Kochsalzinjektion)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Herz-, Kinderherz- und Gefäßchirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten, die im Rahmen des ARDS mit einer veno-venösen ECMO unterstützt werden und die Zustimmung zur Studie innerhalb der ECMO Laufzeit geben

Ausschlusskriterien

  • Fehlende Zustimmung bei Beendigung ECMO Unterstützung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Atemnotsyndrom des Erwachsenen-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Hintergrund Die Rezirkulation während veno-venöser extrakorporaler Membranoxygenation (VV ECMO) ist ein multifaktorieller Vorgang, bei dem durch die unmittelbare Nähe der zu- und abführenden Kanülen im venösen System ein variabler Anteil des oxygenierten Blutes in das das ECMO-System zurückfließt. Verschiedene Autoren berichten von einem Rezirkulationsanteil von bis zu 50%, der zu einer klinisch relevanten Reduktion der Sauerstoffanlieferung zum Patienten führen soll. Quantitative Mess-methoden sind in der klinischen Routine nicht verfügbar und bei Erwachsenen nicht validiert. Der Fokus in der Literatur lag bisher bei der Beschreibung des Effektes bei Kindern und bei mathematischen Näherungsgleichungen. Quantitative Ergebnisse, die eine reduzierte DO2 zeigen, wurden bisher nicht publiziert. Studienplan Im Rahmen einer prospektiv-beobachtenden Studie im Zeitraum von Mai 2012 bis April 2014 soll die klinische Relevanz der Rezirkulation bei Patienten mit einer VV-ECMO untersucht werden. Geplant ist ein Einschluss von 15-20 Patienten. Die Bestimmung der Rezirkulation basiert in dieser Studie auf einer Ultraschalldilutionstechnik, der Messung der DO2 und des Sauerstoffverbrauchs (VO2) sowie der Herzzeitvolumenberechnung. Es soll untersucht werden, ob ein erhöhter Rezirkulationsanteil mit einer geringeren DO2 und einer reduzierten arteriellen Sauerstoffsättigung (saO2) des Patienten als klinischem Endpunkt einhergeht. Es wird hypothetisiert, dass die Rezirkulation keinen Einfluss auf DO2 und saO2 hat.

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