Beschreibung der Studie

Die Studie soll die Effekte einer Kombination aus zwei bereits bestehenden und in der Neurorehabilitation verwendeter Therapieverfahren der alleinigen Behandlung mit nur einer der Behandlungstechniken gegenüberstellen und auf ihre Wirksamkeit untersuchen. Teilnehmer sind Schlaganfallspatienten mit erstmaligem Hirninfarktbis maximal 6 Monate nach Aktuereignis. Zur Ergebnissüberprüfung wird der Fugl-Meier Test eingesetzt. Bei diesem Test werden die funktionelle Veränderung beim Patienten gemessen und dokumentiert.

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Studiendetails

Studienziel Messverfahren ist der Fugl-Meier Score, der 1 Tag vor Interventionsbeginn und nach 3 Wochen, spätestens jedoch 2 Tage nach Abschluss der 15 Anwendungen erfolgt.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Rehazentrum Wilhelmshaven Klinik am Park GmbH

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Teilnehmer an der Studie sind Patienten der o.g. Rehabilitationseinrichtungen mit erstmaligem Schlaganfall in der postakuten Phase <6 Monate und einer schweren Hand-/ Armparese mit Fugl-Meyer Score <=33 Punkte. Die Restfunktion des Armes muss elektrisch stimulierbar sein, sowie die Funktionsfähigkeit der oberen Extremitäten und Selbständigkeit in den ADL´s vor dem Schlaganfall. Ferner muss der Patient einwilligungsfähig sein.

Ausschlusskriterien

  • komplett schlaffe Plegien ohne detektierbares EMG- Signal; Schwangerschaft; Herzschrittmacher; Hirnstimulatoren; implantierte Defibrillatoren; implantierte Medikamentenpumpen; schwere Formen des M. Dupuytren; Metallimplantate, Wunden, Thrombosen und Venenentzündungen im Stimulationsgebiet; Stromphobie; unkooperativer Patient und Demenz; begleitende weitere schwere neurologische Erkrankungen oder schwerste neurokognitive Defizite.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Schlaganfall-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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Fragestellungen 1. Kann es durch die Kombination zweier evidenter Therapieansätze in der Behandlung schwerbetroffener postakuter Schlaganfallpatienten zu einem verbesserten sensomotorischen Outcome kommen, als durch den Einsatz der EMG- getriggerte Mehrkanalelektrostimulation alleine? 2. Führt ein zusätzliches eindeutiges spiegelinduziertes optimales visuelles Feedback bei gleichzeitig bilateralem intentionsgetriggerten taktil- propiozeptiven Bewegungsinput zu einer Verbesserung der Funktionalität und Sensorik? Hypothesen Die Kombinationstherapie aus EMG-Mehrkanalelktrostimulation und Spiegeltherapie bringt deutlichere Therapieeffekte in der Behandlung von Schlaganfallpatienten mit schwerer Arm-/ Handparese, als die EMG- getriggerte Mehrkanalelektrostimulation alleine. In der subakuten Phase nach Schlaganfall ermöglicht die KT bei schwerer Arm-/Handparese ein nach 3 Wochen im Fugl- Meyer Score messbar besseres motorisch funktionelles Ergebnis und Sensibilität, als die EMG- Mehrkanalelektrostimulation alleine.

Quelle

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