Beschreibung der Studie

Die Roboterassisierte laparoskopische radikale Prostatektomie ist mittlerweile ein Standardverfahren in der minimalinvasiven urologischen Therapie bei Prostatakarzinomen. Hierfür ist die Trendelenburg- Lagerung oder Beckenhochlagerung notwendig. Der Patient wird dabei in Rückenlage positioniert und der Operationstisch um ca. 45 ° geneigt. Diese "Kopf- tief-Lagerung" wird während der gesamten Operationsdauer (2-5 h) beibehalten. Auswirkungen auf Hämodynamik und somit auch auf die zerebrale O2-Sättigung sind naheliegend. In dieser prospektiven, monozentrischen, klinischen nicht- interventionellen Beobachtungsstudie werden an 30 konsekutiven Patienten erste Daten erhoben, die Rückschlüsse auf die Unschädlichkeit dieser Lagerungstechnik, bezogen auf eine mögliche Beeinflussung der zerebralen Durchblutung bzw. Sauerstoffversorgung durch die spezielle Lagerung, erlauben. Als Vergleichsgruppe werden ca. 30 konsekutive Patienten herangezogen welche ebenfalls einem roboterassistierten laparoskopischen Eingriff in Allgemeinanästhesie in horizontaler Seiten- oder Rückenlage unterzogen werden. Die vorliegende Studie wird als Pilotprojekt gestartet. Als vorrangiger Zielparameter wird die zerebrale Oxygenierung (rSO2) gewählt. Diese wird intraoperativ mittels Elektroden gemessen und dokumentiert. Weitere interessierende Zielparameter sind operations-technische,laborchemische Parameter und ein prä- und postoperativ durchgeführter Mini Mental Status Test. Jeder in Frage kommende Patient wird ausführlich aufgeklärt und ohne Einwilligung zur Teilnahme nicht in das Patientenkollektiv aufgenommen. Die gefragten Parameter werden während des stationären Aufenthaltes erhoben.

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Studiendetails

Studienziel zerebrale Oxygenierung (rSO2) (während der Operation mittels an der Stirn angebrachten Klebeelektroden gemessen)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinikum Wels-Grieskirchen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Arm 1:
  • Alle Patienten mit diagnostiziertem Prostatakarzinom, die eine radikale Prostatektomie benötigen.
  • Vorliegen einer mündlichen und schriftlichen Einwilligungserklärung.
  • Arm 2:
  • Alle Patienten die einer notwendigen roboterassisteriten laparoskopischen Teilnephrektomie oder Nephrektomie in Allgemeinanästhesie unterzogen werden.

Ausschlusskriterien

  • Teilnahme an anderen klinischen Studien
  • Alter < 18 Jahre

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Roboterassisierte laparoskopische radikale Prostatektomie ist mittlerweile ein Standardverfahren in der minimalinvasiven urologischen Therapie bei Prostatakarzinomen. Hierfür ist die Trendelenburg- Lagerung oder Beckenhochlagerung notwendig. Der Patient wird dabei in Rückenlage positioniert und der Operationstisch um ca. 45 ° geneigt. Diese "Kopf- tief-Lagerung" wird während der gesamten Operationsdauer (2-5 h) beibehalten. Auswirkungen auf Hämodynamik und somit auch auf die zerebrale O2-Sättigung sind naheliegend. In dieser prospektiven, monozentrischen, klinischen nicht- interventionellen Beobachtungsstudie werden an 30 konsekutiven Patienten erste Daten erhoben, die Rückschlüsse auf die Unschädlichkeit dieser Lagerungstechnik, bezogen auf eine mögliche Beeinflussung der zerebralen Durchblutung bzw. Sauerstoffversorgung durch die spezielle Lagerung, erlauben. Als Vergleichsgruppe werden ca. 30 konsekutive Patienten herangezogen welche ebenfalls einem roboterassistierten laparoskopischen Eingriff in Allgemeinanästhesie in horizontaler Seiten- oder Rückenlage unterzogen werden. Die vorliegende Studie wird als Pilotprojekt gestartet. Als vorrangiger Zielparameter wird die zerebrale Oxygenierung (rSO2) gewählt. Diese wird intraoperativ mittels Elektroden gemessen und dokumentiert. Weitere interessierende Zielparameter sind operations-technische,laborchemische Parameter und ein prä- und postoperativ durchgeführter Mini Mental Status Test. Jeder in Frage kommende Patient wird ausführlich aufgeklärt und ohne Einwilligung zur Teilnahme nicht in das Patientenkollektiv aufgenommen. Die gefragten Parameter werden während des stationären Aufenthaltes erhoben.

Quelle

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