Beschreibung der Studie

Eine häufige Komplikation während einer Allgemeinnarkose ist das Absinken der Körpertemperatur. Dadurch kommt es zu einer Verschlechterung der Blutgerinnung und es kann zu einem erhöhten Blutverlust kommen. Nach der Operation werden insbesondere Patienten mit bestehender Lungen- und Herz-Kreislauferkrankung durch Frieren und Kältezittern zusätzlich belastet. Um dies zu verhindern wird standardmäßig die Körpertemperatur überwacht, und die Patienten werden vor und während der Narkose mit einer Wärmedecke versorgt. Bei dieser Studie sollen zwei verschiedene Verfahren zur Wärmetherapie miteinander verglichen werden.

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Studiendetails

Studienziel • Anzahl der Patienten, die postoperativ hypotherm sind (Körperkerntemperatur < 36°C).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Zentrum für Anästhesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • BMI 20-30 kg/m2; Risiko ASA I-III; geplante Dauer 60-180 min

Ausschlusskriterien

  • Hypo-/Hyperthyreose; Fieberhafter Infekt; Schwangerschaft; PDK-Anlage, Unverträglichkeiten gegen eingesetzte Medikamente

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Unterkühlung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Thoraxchirurgische Eingriffe sind trotz minimal invasiver Operationsverfahren und fortschrittlicher anästhesiologischer Techniken mit perioperativen Komplikationen vergesellschaftet. Eine der häufigsten Nebenwirkungen einer Allgemeinnarkose ist die Hypothermie, die zu einer reversiblen Thrombozytenfunktionsstörung mit verlängerter Blutungszeit und vermehrtem intraoperativen Blutverlust führen kann. Ein wichtiger Bestandteil des therapeutischen Konzepts ist daher die Vermeidung einer perioperativen Hypothermie, um postoperative Komplikationen und einen verlängerten Krankenhausaufenthalt zu vermeiden. Bei isolierten Lungeneingriffen erfolgt standardmäßig die intraoperative Wärmeerhaltung durch konvektive Luftwärmung mithilfe einer Unterlegdecke. Dies ist aber nicht immer ausreichend zur Vermeidung einer intraoperativen Hypothermie, insbesondere wenn keine Vorwärmung durchgeführt wird. In dieser Studie wird die Wirksamkeit eines neuen konduktiven Patientenwärmesystems mit der Wirksamkeit konvektiver Luftwärmung mittels eines Warmluftgebläse verglichen.

Quelle

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