Beschreibung der Studie

Im Rahmen der Studie möchten wir untersuchen, inwieweit sich muskuläre Verspannungszustände im Bereich der Nacken- und Rückenmuskulatur, unter denen Patienten mit depressiven Erkrankungen häufig leiden, sich durch eine Behandlung mit repetitiver Magnetstimulation lindern lassen und ob sich hierdurch auch die depressiven Symptome bessern. Um die Wirksamkeit des Verfahrens nachweisen zu können, wird die Behandlung mit repetitiver Magnetstimulation mit einer Scheinbehandlung verglichen, bei der nur sehr niedrige, nicht-wirksame Magnetimpulse verabreicht werden.

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Studiendetails

Studienziel Nackenschmerzsymptomatik, gemessen durch standardisierte Selbstbeurteilungsskala (Neck pain and disability scale, NPAD) vor und nach der Behandlung
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Sozialstiftung Bamberg Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit einer depressiven Episode im Rahmen einer uni- oder bipolaren Störung (ICD-10: F32.x, F33.x oder F31.3-5);
  • Subjektiv geklagte muskuläre Verspannungen im Bereich der Nacken-Schulter-Rücken-Muskulatur von zumindest moderater Stärke (NPAD-Gesamtwert >= 40 Punkte)

Ausschlusskriterien

  • Schwere Osteoporose;
  • Bekannte Muskelerkrankungen (z.B. Muskeldystrophien-, atrophien, etc.) oder neurodegenerative Erkrankungen (z.B. amyotrophe Lateralsklerose); Osteosynthesen oder Metallteile im Bereich der zu behandelnden Regionen;
  • Implantierte Pumpensysteme, Herzschrittmacher, etc.;
  • Schwangerschaft

Adressen und Kontakt

Sozialstiftung Bamberg, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Bamberg

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Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Regensburg

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Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Die repetitive periphere Magnetstimulation wird systematisch seit etwa Anfang der 1990er Jahre untersucht. Prinzipiell wird die rPMS entweder zu einer direkten Stimulation der peripheren Nerven benutzt oder aber es erfolgt eine direkte Stimulation des Muskels . Klinische Studien zur rPMS liegen u.a. im Rahmen der Rehabilitation nach Schlaganfällen, zur Behandlung des komplexen regionalen Schmerzsyndroms (CRPS) und Schmerzen in Folge von Plexusschäden sowie zur Behandlung der Spastizität vor. Depressive Störungen stellen ein häufiges Krankheitsbild dar. Trotz einer Vielzahl nachgewiesen wirksamer medikamentöser und psychotherapeutischer Therapieansätze stellt die Behandlung der Depression weiterhin eine Herausforderung dar. Neben den für die Depression typischen Symptomen wie depressive Stimmung, Verlust von Interesse und Freude, u.ä., klagen viele Patienten auch über körperliche Beschwerden. Typischerweise handelt es sich hierbei um Schmerzen, insbesondere Rückenschmerzen und muskuläre Verspannungen, aber auch Herzbeschwerden oder Magen-Darmbeschwerden werden berichtet. Bisher liegen keinerlei Untersuchungen zur rPMS bei depressiven Patienten, die über muskuläre Verspannungen klagen vor. In der geplanten Studie soll untersucht werden, ob eine periphere repetitive Magnetstimulation muskuläre Verspannungszustände verbessern kann und welchen Einfluss dies auf die depressive Symptomatik des Patienten hat.

Quelle

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