Beschreibung der Studie

In der aktuellen Studie soll untersucht werden, ob sich eine Gewichtsreduktion günstig auf Entzündungsfaktoren im Körper auswirkt. Dazu werden von Adipositaspatienten, die sich einer 800 kcal-Formuladiät über 12 Wochen unterziehen Blutentnahmen vor, während (4 Wochen) und nach Beendigung (12 Wochen) entnommen und der Entzündungsmediator BLyS gemessen. Etwa 75 Patienten sollen eingeschlossen werden.

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Studiendetails

Studienziel Veränderung der BLyS Serumspiegel, Tag 0 verglichen mit 4 und 12 Wochen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 75
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle deutsche diabetes stiftung

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Adipositas und/oder Typ 2 Diabetes
  • Schriftliches Einverständnis zur Studienteilnahme und allen studienbedingten Maßnahmen
  • Männer und Frauen im von Alter 18-80 Jahre
  • Kaukasische Abstammung

Ausschlusskriterien

  • Lipodystrophie
  • Konsumierende Grunderkrankung
  • Transaminasen >3-fache der Norm
  • Kreatinin >1.5 mg/dl
  • Hyper- oder Hypocortisolismus
  • Hyper- oder Hypothyreose
  • Vorbekannte HIV-, HBV- oder HCV-Erkrankung.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die „International Diabetes Foundation“ prognostiziert ein Ansteigen der Prävalenz des Typ 2 Diabetes Mellitus (T2DM) in den westlichen Industrienationen von 246 Millionen im Jahre 2007 auf 380 Millionen im Jahre 2025. Somit werden ca. 30% der im Jahre 2000 geborenen Menschen im Laufe ihres Lebens einen T2DM entwickeln, was insbesondere durch die Folgeerkrankungen große medizinische und volkswirtschaftliche Probleme mit sich bringen wird. Nicht jeder Patient mit Gewichtsproblemen entwickelt aber beispielsweise einen T2DM, was zur Differenzierung zwischen „gesunden Adipösen“ und „kranken Adipösen“ führte. Der wesentliche Unterschied ist das Vorhandensein einer s. g. Mikroinflammation bei „kranken Adipösen“. Im Fettgewebe von „kranken Adipösen“ können beispielsweise signifikant mehr Makrophagen gefunden werden als bei „gesunden Adipösen“. Diese Mikroinflammation wird für die Entwicklung einer Reihe von Folgeerkrankungen verantwortlich gemacht. Im Fettgewebe erfolgt die Rekrutierung von Makrophagen über B-Lymphozyten. Dabei spielt die Sekretion des B-Lymphozyten stimulierenden Faktors (BLyS) aus hypertrophen und funktionsgestörten Adipozyten eine entscheidende Rolle in der Aktivierung von B-Lymphozyten. BLyS wurde in Myeloidzellen erstbeschrieben als B-Zell-Überlebens- und Reifungsfaktor. BLyS gehört zur Familie der TNF Liganden Superfamilie und wird in der Literatur auch als BAFF, THANK, TALL-1, TNFSF13B bezeichnet. Nachdem im Tiermodell gezeigt werden konnte, dass BLyS in Adipozyten produziert wird, gilt BLyS als ein Adipokin, welches Adipositas und Inflammation verbindet. Im Rahmen der aktuellen Studie soll untersucht werden, ob BLyS auch beim Menschen eine Rolle in der Entwicklung beim Diabetes mellitus Typ 2 und der Adipositas spielt.

Quelle

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